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RWE: Sportchef Jürgen Lucas spricht Klartext

„Das ist für unsere Ansprüche zu wenig.“

Einige Fans von Rot-Weiss Essen rutschen nach nur fünf Spieltagen schon ungeduldig auf ihren Sitzen hin und her. Die Angst, erneut frühzeitig den Zug nach oben zu verpassen, ist weiter gewachsen. Das 0:2 gegen Vizemeister Borussia Mönchengladbach U 23 war das dritte Ligaspiel in Folge ohne Sieg (ein Zähler) und ohne eigenen Treffer – ausgeklammert dabei die unglückliche Niederlage im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten Arminia Bielefeld (4:5 im Elfmeterschießen).

In der Tabelle grüßt RWE derzeit von Rang elf. „Das ist für unsere Ansprüche zu wenig“, redet der Sportliche Leiter Jürgen Lucas (Foto) im Gespräch mit dem kicker nicht um den heißen Brei herum, fügt aber gleich hinzu: „Auf der anderen Seite müssen wir aber auch realistisch bleiben. Wir sind in der letzten Saison fast abgestiegen. Die im Sommer gestartete Aktion ‚Hoch3‘ hat für eine hohe Erwartungshaltung gesorgt. Wir haben aber nie gesagt, dass wir schon jetzt mit den zwei bis drei Top-Mannschaften der Liga auf Augenhöhe sind. Dennoch: Mit der aktuellen Situation ist niemand zufrieden.“

Gegen Gladbach waren es in erster Linie – wieder einmal – die Chancenauswertung sowie ein individueller Fehler in der Abwehr von Gino Windmüller (Foul vor dem Elfmeter zum 0:1), die zur Niederlage führten. Lucas: „Bis zum gegnerischen Strafraum sah das ganz gut bei uns aus. Es fehlte allerdings die nötige Konsequenz im Abschluss. Der Fehler vor dem entscheidenden Strafstoß darf so nicht passieren.“ Nach wie vor befindet sich RWE auf Stürmersuche. Bis Mittwoch ist Zeit.

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