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WSV gegen Alemannia: Aachen bezieht Stellung

Fünf Verletzte und fünf Festnahmen beim Duell der Ex-Bundesligisten.

Das Regionalliga West-Spiel zwischen den beiden ehemaligen Bundesligisten Wuppertaler SV und Alemannia Aachen (2:2) vor 6.221 Zuschauern im Zoo-Stadion wurde von einigen Ausschreitungen überschattet.

Wir veröffentlichen die Pressemitteilung der Poilzei Wuppertal im Wortlaut:

„Nach einer störungsfreien Anreise und ersten Halbzeit kam es in der Halbzeitpause zu zwei Vorfällen. Weil Wuppertaler Fans die Absperrung zum Gästeblock überwanden, kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen den Fangruppierungen. In diesem Zusammenhang verletzte sich ein WSV-Fan schwer und musste im Krankenhaus versorgt werden. Ein weiterer erlitt durch den polizeilichen Einsatz von Pfefferspray leichte Verletzungen. Drei Wuppertaler wurden in Gewahrsam genommen.

Außerdem kam es im Bereich der Südtribüne zu einer Auseinandersetzung zwischen Ordnern und Aachener Fans, bei der ein Ordner leicht verletzt wurde. Die Polizei nahm auch hier zwei Aachener Fans in Gewahrsam.

Im Gästeblock entzündeten Aachener Fans Pyrotechnik, ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Bei der Abreise kam es am Bahnhof Sonnborn und im weiteren Verlauf am Bahnhof Elberfeld zu Auseinandersetzungen beider Fanlager. Täter konnten ermittelt werden, zwei Personen erlitten leichte Verletzungen. Strafanzeigen wurden auch hier von der Polizei gefertigt.“

Stellungnahme von Alemannia Aachen:

Im Rahmen des Regionalligaspiels zwischen dem Wuppertaler SV und Alemannia Aachen ist es am Montagabend zu Vorfällen gekommen. Zunächst kam es in der Halbzeitpause zu einer Auseinandersetzung zwischen den Fangruppierungen.

Im Gästeblock entzündeten Aachener „Fans“ in der zweiten Halbzeit Pyrotechnik. Ein Strafverfahren bei der Polizei wurde eingeleitet. Der Westdeutsche Fußballverband hat die Alemannia bereits darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Vorfall an die zuständige Verbandsspruchkammer abgegeben wurde.

„Die Alemannia verurteilt das Fehlverhalten einiger Unbelehrbarer aufs Schärfste. Auch wenn die Aktionen in der Halbzeit von den Wuppertalern ausgingen, rechtfertigt diese Provokation in keinster Weise eine Gegenreaktion unserer Fans und begangene Straftaten wie das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und Pyrotechnik. Wir arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um die Verursacher zu ermitteln. Wie in der letzten Saison werden wir mit aller Härte gegen ermittelte Täter vorgehen und sie zur Rechenschaft ziehen“, kündigte Alemannia-Geschäftsführer Timo Skrzypski am Dienstag an.

 

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