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Galopp: Nightflower gewinnt erneut Preis von Europa

Schiergen-Stute verteidigt Titel auf der Heimatbahn in Köln.

Als 30:10-Favoritin gewann die vierjährige Galopper-Stute Nightflower, trainiert von Peter Schiergen (Foto) in Köln, auf ihrer Heimatbahn in Köln-Weidenpesch unter Stalljockey Andrasch Starke den mit 155.000 Euro dotierten 54. Preis von Europa. Nightflower, die dem Stall Nizza des Freiburger Bankiers Jürgen Imm gehört, verteidigte damit ihren Titel aus dem Vorjahr. Das war zuvor in der Historie des Traditionsrennens noch keiner Stute geglückt.

Mit der Siegprämie von 100.000 Euro schraubte Nightflower ihre Gewinnsumme auf mehr als 518.000 Euro. „Nightflower befindet sich auf ihrem Leistungshöhepunkt und könnte in diesem Jahr noch einmal im Ausland an den Start kommen“, so Trainer Schiergen im Absattelring. Die Ehrenpreise an das siegreiche Team überreichte Wolfgang Bosbach, Mitglied des Deutsches Bundestages.

Der 138:10-Außenseiter Red Cardinal aus dem Trainingsquartier von Andreas Wöhler (Gütersloh) sowie die dreijährige Stute Kasalla (Trainer Markus Klug/Köln-Heumar) belegten vor 15.000 Zuschauern die Plätze zwei und drei.

Mit Speed zum Sieg durch Powder Snow

Drei Pferde auf einer Linie am Zielpfosten, die man mit einem Taschentuch zudecken konnte. Mehr Dramatik ging nicht in dem mit 25.000 Euro dotierten „Stutenpreis des Gestüts Winterhauch“ (1.600 Meter), einem weiteren Höhepunkt des Tages. Und die Siegerin hieß Powder Snow, in den weltberühmten blauen Rennfarben von Godolphin, dem Vollblutimperium von Sheikh Mohammed Al Maktoum aus Dubai. Der Franzose Aurelien Lemaitre saß im Sattel der dreijährigen Siegerstute, die mit fulminantem Speed zum Sieg lief. Jeweils nur ein kurzer Kopf trennten den Sieger von Monaco Show und der lange führenden Arizona auf Rang zwei und drei.

Ein Ständchen für den Präsidenten und 300.000 Euro in der Viererwette

Eckhard Sauren, Präsident  des Kölner Galopprennvereins, feierte während des Renntages seinen 45. Geburtstag. Nach der Siegerehrung zum „Happy Birthday-Rennen“ (Sieger Black Wolf Run, Jockey Andreas Helfenbein) sangen die zahlreichen Besucher dem Jubilar ein besonderes Ständchen am Führring.

Im dritten Rennen sorgte der Einlauf So Soon, Exceed My Budget, Humpry und Zuzu Angel übrigens für eine Rekordquote von 300.000 Euro auf der Basis von zehn Euro Einsatz an diesem Nachmittag.

Sieg für Klaus Allofs im Rahmenprogramm

Spannung bis zur Ziellinie sahen die 15.000 Besucher bereits in der einleitenden Prüfung des Tages, als der im Mitbesitz von VfL Wolfsburg-Manager Klaus Allofs stehende zweijährige braune Hengst Langtang (Trainer Andreas Wöhler) gegen Kastano seinen ersten Karrieresieg landete.

Die nächste Galoppveranstaltung in Köln-Weidenpesch findet am Montag,  3. Oktober 2016 (Tag der Deutschen Einheit) mit unserem großen Familienrenntag, ab 13.15 Uhr statt. Im sportlichen Mittelpunkt steht dann der Herbstpreis, ein mit 25.000 Euro dotiertes Rennen über 1.400 Meter.

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