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Wattenscheid 09: Farat Toku zieht zufrieden Bilanz

SGW-Trainer bemängelt nur fehlende Effektivität in der Offensive.

Der zu Saisonbeginn so gut funktionierende Motor der SG Wattenscheid 09 ist zuletzt etwas aus dem Takt geraten. Innerhalb von vier Tagen setzte es für die Mannschaft von SGW-Trainer Farat Toku (Foto) zwei 0:1-Heimniederlagen gegen die U 21 des 1. FC Köln sowie den SC Wiedenbrück. Zuvor hatte der ehemalige Bundesligist aus acht Partien 16 Punkte geholt und in jedem dieser Spiele mindestens einen Treffer erzielt. Beim starken Aufsteiger Bonner SC, der mit 17 Zählern auf Rang vier und damit zwei Plätze vor Wattenscheid rangiert, wollen die Lohrheide-Kicker am Samstag wieder in die Erfolgsspur zurück.

Einige Pferdestärken fehlen dem Wattenscheider Motor durch den langfristigen Ausfall von Fabio Manuel Dias. Der 23-jährige Offensivspieler hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen. Bis zu seiner Verletzung erzielte der Deutsch-Angolaner bei seinen sechs Einsätzen zwei Tore. Gegen Wiedenbrück fehlten außerdem Manuel Glowcaz und Demir Tumbul wegen Magen-Darm-Problemen. Bei einem Kader mit insgesamt 17 Feldspielern nicht unproblematisch. „Bei uns darf nicht allzu viel passieren“, sagte Toku. „Sonst wird es extrem schwer.“

Immerhin sind Glowacz und Tumbul wieder in das Training eingestiegen. Dafür haben jetzt Ilias Anan sowie Burak Kaplan mit ähnlichen Symptomen zu kämpfen. Sich trotz des geschlossenen Transferfensters Ersatz an Bord zu holen, ist für die finanziell nicht auf Rosen gebetteten Wattenscheider nicht leicht. „Kurzschlusskäufe wird es nicht geben. Es muss in einem solchen Fall schon alles passen“, stellt Toku klar.

Bei den beiden jüngsten Niederlagen hat der Wattenscheider Trainer vor allem ein großes Manko ausgemacht, dass in Bonn abgestellt werden muss, will die SGW etwas mitnehmen. „Auch gegen Köln und Wiedenbrück hatten wir eine ganze Reihe an Möglichkeiten. Was fehlte, ist die Effektivität. Einige falsche Entscheidungen vor dem Tor haben uns Punkte gekostet.“

Trotz der beiden Niederlagen, Toku sieht Wattenscheid nach wie vor mehr als im Soll. „Für viele Kontrahenten waren wir Abstiegskandidat Nummer eins. Jetzt stellen wir fest, dass sich einige Mannschaften sogar hinten hereinstellen, wenn es gegen uns geht“, meint der 36-Jährige. „Wir haben zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge, stehen damit überragend da. Unser Ziel bleibt es, so schnell wie möglich den Klassenverbleib sicher zu stellen. Mit anderen Dingen beschäftigen wir uns nicht.“

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