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Bah-Traore der „Dauerbrenner“ in Wattenscheid

Ex-Essener verpasste noch keine Minute in der Regionalliga.

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Nach seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte strahlte Haymenn Bah-Traore über das ganze Gesicht. Der 19-jährige Rechtsverteidiger hatte mit der SG Wattenscheid 09 soeben vor 8317 Zuschauern ein 0:0 bei Rot-Weiss Essen erkämpft. Gegen den Verein, bei dem er im Nachwuchsbereich ausgebildet worden und von dem er im Sommer zur SGW gewechselt war. Bah-Traoré, der in dieser Saison noch keine Spielminute verpasst hat, zeigte eine souveräne Leistung und gehörte mit Stürmer Daniel Keita-Ruel zu den auffälligsten Wattenscheider Akteuren auf dem Platz.

„Gegen meinen Ex-Verein vor dieser Kulisse zu spielen, war ein Highlight für mich. Es hat Spaß gemacht“, so der glückliche Traoré gegenüber dem kicker. SGW-Trainer Farat Toku lobte sein Team: „Dass wir in Essen kein Gegentor kassiert haben, mithalten und mitspielen konnten, ist für unsere Verhältnisse sensationell.“

In der Tabelle hielten die Schwarz-Weißen RWE durch das Remis auf Abstand. Beide Teams trennen weiter zwei Punkte. Die SGW ist auf einem guten Weg, den achten Platz aus der letzten Saison zu bestätigen oder sogar zu verbessern. Rein sportlich läuft es also wie geschmiert. Sorgenfalten bereiten aber die Finanzen. Bei der Mitgliederversammlung gab der Verein bekannt, dass sich die Schulden auf 400.000 Euro belaufen.

Umso wichtiger ist daher, dass die SGW erneut den DFB-Pokal erreicht. Im Westfalenpokal wurde die erste Chance bereits verspielt. Gegen den Landesligisten BSV Schüren gab es ein 1:4. Jetzt muss Wattenscheid in der Liga die beste Mannschaft aus Westfalen bleiben, um sich nach Saisonende gegen den Meister der Oberliga Westfalen in einem Entscheidungsspiel für den DFB-Pokal qualifizieren zu können.

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