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Hubert Wolf: Der Präsident aus dem Fanblock

Präsident des Nordost-Regionalligisten ZFC Meuselwitz im Exklusiv-Interview.

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23 Jahre und kein Ende in Sicht: Hubert Wolf (47/Foto rechts), Langzeit-Präsident des ZFC Meuselwitz aus der Regionalliga Nordost, wurde gerade erst für drei weitere Jahre im Amt bestätigt. Kein Wunder, schließlich spricht der Erfolg für sich. Wolf, der im zarten Alter von 25 Jahren bereits Vereinschef wurde, führte den thüringischen Klub aus der Kreisklasse bis in die Regionalliga, wo der ZFC bereits in der siebten Saison am Ball ist. Mit seinem Unternehmen aus der EDV-Branche, bei dem er als Vorstandsvorsitzender fungiert, unterstützt er den ZFC auch als Hauptsponsor, drückt gerne auch aus dem Fanblock die Daumen. Aktuell befindet sich Meuselwitz allerdings im unteren Tabellendrittel, kämpft um den Klassenverbleib.

FUSSBALL.DE: „Ich mache nur das, was ich will“. Gilt ihr Lebensmotto, dass Sie mit 34 Jahren formuliert hatten, heute auch noch?

Hubert Wolf: Vielleicht noch in etwas abgewandelter Form. Ich bin vom Sternzeichen Wassermann, deshalb gilt für mich: Bei zu viel Routine verliere ich die schnell die Lust.

FUSSBALL.DE: Diese Aussage müssen Sie nach bereits 23 Amtsjahren als Präsident beim ZFC Meuselwitz näher erläutern.

Wolf: Durch immer neue Projekte hat sich trotz der vielen Jahre keine Routine beim ZFC eingeschlichen. Es gibt immer etwas zu tun. Das motiviert mich jedes Mal aufs Neue.

FUSSBALL.DE: Welche Projekte waren Ihnen beim ZFC besonders wichtig?

Wolf: Wir haben von 2002 bis 2004 in Eigenregie unsere Sportanlagen renoviert. 2007 haben wir eine überdachte Tribüne bekommen. Auch der Kabinenbereich wurde mit einem Anbau erweitert. Wegen des Regionalligaaufstiegs 2009 musste die Kapazität des Stadions auf mindestens 5.000 Zuschauer erweitert werden. Im gleichen Jahr waren wir auch Austragungsort der U 17-Europameisterschaft, um nur einige Beispiele zu nennen.

FUSSBALL.DE: Wie sind Sie damals zum ZFC gekommen?

Wolf: Jochen Slawinsky, mein damaliger Schul- und Diskofreund sowie heute Nachwuchsleiter im Verein, stand irgendwann 1992 plötzlich bei mir im Unternehmen und fragte, ob ich nicht ein Sponsor beim ZFC werden könnte. Ich bin dann einige Zeit später auf Einladung mit zu einer Vorstandssitzung gegangen und habe meine Ideen vorgetragen. Diese kamen scheinbar gut an. Im Februar 1993 wurde ich dann offiziell Vorsitzender.

FUSSBALL.DE: Sie haben den Verein aus der Kreisliga in die Viertklassigkeit und den DFB-Pokal geführt. Wo sehen Sie die Gründe für diese Erfolgsgeschichte?

Wolf: Auf der einen Seite finanzielle Vernunft. In dieser Hinsicht führen wir den Verein wie ein Unternehmen. Es wird nur das Geld ausgegeben, das wir auch einnehmen. Wir haben uns über die Jahre einen Sponsorenpool aufgebaut, der uns kontinuierlich unterstützt. Der ZFC ist kontinuierlich und mit Augenmaß gewachsen. Auf der anderen Seite haben unsere Mitglieder in all den Jahren immer wieder mit angepackt. Ohne die vielen helfenden Hände wäre das Wachstum auch nicht möglich gewesen.

Das komplette Interview lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

Foto-Quelle: ZFC Meuselwitz

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