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Ingolstadt: Gelsenkirchener Markus Kauczinski muss gehen

Trennung vom Cheftrainer nach nur zwei Punkten aus zehn Spielen perfekt.
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Einen Tag nach der 0:2-Heimniederlage gegen den FC Augsburg hat Fußball-Bundesligist FC Ingolstadt 04 den bisherigen Cheftrainer Markus Kauczinski von seinen Aufgaben entbunden. Der Verein spricht in einer offiziellen Mitteilung von einer „einvernehmlichen Trennung“.

Der gebürtige Gelsenkirchener Kauczinski, der zuvor im Nachwuchsbereich des FC Schalke 04 sowie für den Karlsruher SC gearbeitet hatte, war erst seit Saisonbeginn im Amt. Sein Vertrag in Ingolstadt läuft bis 2018.

Unter der Regie des 46-Jährigen, der in Ingolstadt die Nachfolge von Ralph Hasenhüttl (jetzt RB Leipzig) angetreten hatte, holten die „Schanzer“ aus zehn Partien lediglich zwei Punkte, sind noch sieglos.

„Wir haben die Arbeit der letzten vier Monate gemeinsam mit Markus analysiert. Dabei sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es für den FC Ingolstadt 04 das Beste ist, einen Neuanfang zu machen. Diese Entscheidung fiel uns sehr schwer, da wir Markus Kauczinski nicht nur für seine Qualitäten als Trainer, sondern auch menschlich sehr schätzen. Doch wir sahen uns gezwungen, im Sinne des Vereins zu handeln und kamen nach reiflicher Überlegung zu dem gemeinsamen Beschluss, für einen neuen Impuls auf der Position des Cheftrainers zu sorgen“, so Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation des FC Ingolstadt 04.

Markus Kauczinski: „Ich bedanke mich herzlich bei den Verantwortlichen, der Mannschaft, den Mitarbeitern und Fans für das Zusammenstehen in den vergangenen Monaten. Leider haben wir es nicht geschafft, auf dem Platz die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Jetzt wünsche ich dem Verein, dass er mit einem neuen Trainer wieder in die Erfolgsspur kommt und den Klassenerhalt am Ende noch packt.“

Die Verantwortlichen des Clubs sondieren nun den Trainermarkt, um einen neuen Cheftrainer zu präsentieren. Sollte dies bis zum Trainingsstart der neuen Woche (Dienstag, 8. November 2016, 15 Uhr) nicht gelingen, wird der Verein auf eine temporäre, interne Interimslösung zurückgreifen. „Wir werden nun mit möglichen Kandidaten für den Cheftrainerposten sprechen und wollen einen Fußballlehrer für uns gewinnen, der diese sportliche Herausforderung annehmen möchte und darauf brennt, das Team zurück in die Erfolgsspur zu führen“, so Sportdirektor Thomas Linke.

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