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21.100 Fans bejubeln Alemannia-Sieg

Unter dem Motto „Stop Tihange“ – Gegen U 21 des 1. FC Köln.

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Vor der Rekordkulisse von 21.100 Fans beendete der Traditionsverein Alemannia Aachen am 17. Spieltag in der Regionalliga West seine Negativserie. Nach drei Niederlagen in Folge schloss die Mannschaft von Trainer Fuat Kilic die Hinserie mit einem 3:2 (3:0)-Heimsieg gegen die U 21 des 1. FC Köln ab, kletterte auf Rang fünf. Es war der beste Besuch bei einem Regionalliga West-Spiel seit dem 1:0-Erfolg der Alemannia gegen Rot-Weiss Essen im Januar 2015 vor exakt 30.313 Zuschauern im ausverkauften Tivoli-Stadion.

Grund für die riesige Kulisse: Das Spiel wurde unter dem Motto „Stop Tihange“ ausgetragen. Die Alemannia beteiligte sich damit an einem Protest der Region für eine Schließung des belgischen Atomkraftwerks Tihange, das rund 60 Kilometer von Aachen entfernt liegt. Das AKW gilt nach Einschätzung von Wissenschaftlern als unsicher, weil unter anderem „tausende feine Risse im Reaktorbehälter“ bekannt geworden waren.

„Weil wir uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung als größter Sportverein der Region bewusst sind, hatten wir zu ‚Stop Tihange‘ aufgerufen und freuen uns über die große Resonanz“, erklärte Alemannia-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Christian Steinborn.

Während der ersten Halbzeit sah es nach einer klaren Sache für die Alemannia aus. Florian Rüter (11.), Mergim Fejzullahu (19.) und Jannik Löhden (42.) hatten einen 3:0-Vorsprung des ehemaligen Bundesligisten herausgeschossen. In der zweiten Halbzeit machten es Kölns Kapitän Roman Prokoph (57.) und Profistürmer Sehrou Guirassy (90.) noch einmal spannend. Zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr.

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