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VfL-Trainer Grammozis: „Ergebnis harter Arbeit“

38-jähriger Ex-Profi im großen MSPW-Interview für DFB.de.

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Für die U 17 des VfL Bochum läuft es in der Staffel West der B-Junioren-Bundesliga ausgezeichnet. Drei Begegnungen in Folge gewannen die Bochumer bei einer Tordifferenz von 3:0. Der Lohn war der Sprung auf Rang drei. Trotz der Niederlage im Verfolgerduell beim 1. FC Köln (1:2) halten die Bochumer nach wie vor Anschluss an den zweiten Tabellenplatz, der in diesem Jahr zur Teilnahme an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft reichen würde. Trainer der Bochumer ist Ex-Profi Dimitrios Grammozis (Foto). Der 38-jährige Grieche, geboren in Wuppertal, absolvierte während seiner aktiven Laufbahn unter anderem 143 Bundesligapartien für den Hamburger SV, den 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Köln.

DFB.de: Ihre Mannschaft befindet sich seit einigen Wochen auf dem Weg nach oben. Warum läuft es so gut, Herr Grammozis?

Grammozis: Das ist das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit. Unsere Mannschaft macht in jedem Training einen guten Job, ist immer voll bei der Sache. Das ist nicht selbstverständlich. Schließlich haben alle nebenbei auch noch Schulstress. Wir sind vielleicht nicht die spielerisch beste Mannschaft. Das machen wir aber mit vorbildlicher Einstellung wett. Man spürt, dass unser Team jedes Spiel unbedingt gewinnen will.

DFB.de: Auffällig ist die geringe Anzahl an Gegentoren. Drei Begegnungen in Serie gewann Ihre Mannschaft allesamt 1:0. Bei sechs der sieben Saisonsiege blieb Bochum ohne Gegentreffer. Zufall?

Grammozis: Bei sechs Siegen ohne Gegentor würde ich nicht mehr von Zufall sprechen. Auch das haben wir uns hart erarbeitet. Unsere Spielweise ist allerdings nicht auf die Defensive ausgelegt. Im Gegenteil: Unsere Philosophie ist es, offensiv zu spielen, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken und zu agieren statt nur zu reagieren. Man sieht, dass es trotz dieser Spielweise möglich ist, nur wenig zuzulassen. Das geht, wenn die gesamte Mannschaft in der Defensive mithilft und jeder bereit ist, für den Mitspieler zusätzliche Meter zu gehen.

DFB.de: Welche Rolle spielte das 1:6 am 2. Spieltag gegen Borussia Dortmund?

Grammozis: Rückblickend würde ich sagen, dass uns das zum Glück passiert ist. Die Niederlage im Derby hat sehr weh getan. Wenn man am Boden liegt, ist die Reaktion entscheidend – und die war bei uns vorbildlich. Seit dem Dortmund-Spiel arbeiten wir noch mehr als vorher als Mannschaft zusammen. So eine Klatsche möchte niemand noch einmal erleben.

Das komplette MSPW-Interview lesen Sie auf DFB.de.

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