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Preußen Münster: Sieben Aufsichtsräte scheiden aus

Bei Mitgliederversammlung am 5. Dezember – Konflikte „nicht überbrückbar“.

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Größer als erwartet werden die personellen Veränderungen im Aufsichtsrat des Drittligisten SC Preußen Münster bei der Mitgliederversammlung am Montag, 5. Dezember, ausfallen. Neben dem Vorsitzenden Fabian Roberg (Foto), der seinen Verzicht auf eine weitere Kandidatur bereits vor einigen Tagen angekündigt hatte, werden auch Wilfried Tandetzki, Marc Zahlmann, Wilhelm Schwellenbach, Frank Rheinboldt, Werner Bisplinghoff sowie Michael Klein aus dem Kontrollgremium ausscheiden.

Das ist das Ergebnis einer mehrstündigen gemeinsamen Sitzung des Aufsichtsrates mit dem neuen Präsidium um Christoph Strässer und Walther Seinsch. „Dabei wurde deutlich, dass die bestehenden Konflikte innerhalb der Gremien nicht überbrückbar sind“, teilte der Traditionsverein in einer offiziellen Erklärung mit. „Die Debatte über die schwierige finanzielle Situation machte deutlich, dass zur Überbrückung der aktuellen und übernommenen Finanzlage kurzfristig Kapital mobilisiert werden und mittel- wie langfristig auf hohem Niveau erhalten werden muss. Das Präsidium sowie große Teile des Aufsichtsrats halten dafür die Ausgliederung der ersten Mannschaft und die Überführung in eine Kapitalgesellschaft, wie sie bereits ansatzweise vorgestellt und debattiert wurde, für den besten Weg. Realisierbar ist dieser Weg nur, wenn für die erste Mannschaft eine attraktive und bundesligataugliche Spielstätte geschaffen wird“, so der SC Preußen weiter. Die ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates wollen diese Entwicklung offenbar nicht mittragen.

Bis zur Versammlung soll nun ein neues Team für den Aufsichtsrat formiert werden. Weiter zur Verfügung steht dabei Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder. Der Vizeweltmeister von 2002, der seine Profikarriere einst in Münster begonnen hatte, ehe er für Borussia Dortmund, Real Madrid und den FC Schalke 04 am Ball war, gehört dem Gremium erst seit wenigen Wochen an.

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