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Galopp: Wettanbieter für 34 Millionen Euro verkauft

Ex-Dublin-Student und der deutsche Galopprennsport profitieren.

Die Teilnehmer im 143. Deutsches Derby kurz nach dem Start - Galopp in Hamburg am 01.07.2012 Renntag in Hamburg. Copyright by Marc Ruehl - Veroeffentlichung nur gegen Honorar (zzgl.MwSt), Namensnennung und Beleg, KTO: 120 1618 017, VR-Bank Bergisch Gladbach-Overath-Roesrath eG, BLZ: 370 626 00, Bank Routing Number: BIC GENODED1PAF, Bank Account Number: IBAN DE04 3706 2600 1201 6180 17, Steuer-Nr.: 203/5266/0306, Ust_Id_Nr.: De 100281417, Zur Gaulshuette 29, 50181 Bedburg, Phone: +49-(0)2272-83351, www.marcruehl.com, info@marcruehl.com, No Model Release, Abtretung von Persoenlichkeitsrechten der abgebildeten Person/Personen liegen nicht vor. Speichern in Bilddatenbanken oder VervielfŠltigung ist ohne schriftliche Genehmigung nicht gestattet.

Ein dickes Geschäft spült dem Internet-Wettanbieter RaceBets und auch dem deutschen Galopprennsport mehr als 34 Milionen Euro in die Kassen. Die an der Stockholmer Börse notierte Betsson Gruppe und RaceBets International Limited haben eine Vereinbarung getroffen, laut der Betsson, eines der größten europäischen Glücksspielunternehmen mit Plattformen für Sportwetten, Casino-Spiele und Bingo, RaceBets übernimmt und damit auch Pferdwetten in sein Portfolio aufnimmt.

Einer der RaceBets-Macher ist Sebastian Weiss (37), Gründer und einer der Geschäftsführer. Weiss macht ein Riesengeschäft. Sein 2005 gegründetes Unternehmen, das der einstige Student für internationale Betriebswirtschaft in Dublin zu einem der führenden Internet-Wettanbieter in Deutschland aufbaute, spült ihm und seinen Mitstreitern und auch dem deutschen Galopprennsport als Anteilseigner nicht weniger als insgesamt 34 Milionen Euro in die Kasse. Hinzu kommen insgesamt weitere sechs Millionen Euro, die bei Erreichen festgelegter Geschäftsergebnisse anfallen und die dann vom neuen Eigentümer überwiesen werden sollen.

Einer der Mitgewinner des Deals ist auch der deutsche Galopprennsport, der sich in der Vergangenheit fast 40 Prozent der Anteile an RaceBets gesichert hatte, ein seinerzeit umstrittener Deal, der dem Galopprennsport  in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten einige Millionen einbringt.

Da dürfte es nicht so schwer fallen, die Deckungslücke von rund 400.000 Euro, die der Produzent der Rennfilme ab 2017 zusätzlich haben will, zu schließen, ohne dass die einzelnen Rennvereine dafür zur Kasse gebeten werden. Mit einer Entscheidung in dieser Sache wird Mitte Dezember gerechnet, denn am heutigen Mittwoch (14. Dezember) tagt das Direktorium, das höchste Organ des deutschen Galopprennsports.

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