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Wunderlich gegen Musculus: Duell zweier Kölner Freunde

Viktoria-Kapitän an mehr als der Hälfte aller Kölner Tore beteiligt.

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Ex-Zweitligaprofi Mike Wunderlich (FSV Frankfurt/Foto) vom West-Regionalligisten FC Viktoria Köln hat bisher 18 Treffer auf seinem Konto. Beachtlich: Bei seinen 20 Einsätzen für den Tabellenzweiten aus der Domstadt bereitete der 30-jährige Kapitän, der bereits seit 2012 für die Viktoria am Ball ist und noch Vertrag bis 2019 hat, außerdem zehn Treffer vor. Damit war Wunderlich an mehr als der Hälfte aller Kölner Tore (53) beteiligt.

„Ich fühle mich gut, bin zufrieden mit meinen bisherigen Leistungen. Vor allem freut mich, dass ich kaltschnäuziger geworden und deshalb auch in der Lage bin, fast mit jeder Chance ein Tor zu erzielen. Ich hoffe, dass mein Positivlauf noch ein wenig anhält. Im Endeffekt ist es aber egal, wer von uns die Tore schießt. Hauptsache, wir gehen als Sieger vom Platz“, betont Wunderlich, dessen Vater Franz als Sportvorstand beim FC Viktoria tätig ist, im Gespräch mit FUSSBALL.DE . Kurios: Neben seinen 18 Treffern ins richtige Tor unterlief Wunderlich auch ein Eigentor. In der Partie bei Rot Weiss Ahlen (3:1) missglückte ein Rückpass zu Torwart Philipp Kühn und der Ball rollte ins Netz.

Wunderlichs ärgster Konkurrent im Rennen um die Torjägerkrone in der Regionalliga West ist mit Lucas Musculus vom Aufsteiger Bonner SC ein guter Freund von ihm. Der 25-jährige Neffe von Ex-Nationalspieler Stephan Engels, der von 1978 bis 1989 für den 1. FC Köln gespielt hatte und 1983 den DFB-Pokal gewann, war in der Saison 2013/2014 zusammen mit Wunderlich bei der Viktoria am Ball und ist Kölner durch und durch. Fast seine gesamte Jugend verbrachte Musculus im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln.

Mit 15 Toren ist Musculus seinem Freund Wunderlich auf den Fersen. Kein Wunder, dass die beiden sich zwischendurch auch mal necken. „Als ich ihm zum Beispiel zu seinem Hattrick beim 5:1 in Wiedenbrück gratuliert habe, hat er mir mit einer ‚netten‘ Sprachnachricht geantwortet. Aber grundsätzlich ist es uns – so glaube ich – beiden egal, wer am Ende Torschützenkönig wird. Wichtig ist, dass wir beide mit unseren Teams unsere Ziele erreichen“, sagt Musculus im Gespräch mit FUSSBALL.DE.

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