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Traben Dinslaken: Sensation beim Saisonfinale

Dreierwette zahlte über 65.000 Euro – Michael Nimczyk viermal Zweiter.

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Der alte und neue Berufsfahrer-Champion Michael Nimczyk (Foto) aus Willich blieb beim Saisonabschluss auf der Trabrennbahn in Dinslaken am Silvestertag ohne Sieg. Viermal landete der „Goldhelm“ auf Platz zwei. Damit schloss er das Jahr 2016 mit 150 Siegen ab. Für Nimczyk war es insgesamt der sechste Titel und das vierte Championat in Folge.

Auf Rang eins der deutschen Trainer steht ebenfalls ein Nimczyk. Michaels Vater Wolfgang sicherte sich den ersten Rang mit 134 Jahressiegen vor Thorsten Tietz (Schöneiche) und Josef Franzl (Sauerlach). Am Dinslakener Bärenkamp kam Wolfgang Nimczyk noch einmal zu zwei Volltreffern. Im dritten Rennen gewann der von ihm vorbereitete und gefahrene sechsjährige Hengst Billy the Kid zum Totokurs von 45:10. Im siebten Rennen lief die ebenfalls von Wolfgang Nimczyk trainierte siebenjährige Stute Velten New York mit Amateurfahrerin Hiltje Tjalsma (NL) im Sulky als Erste ins Ziel.

Die weiteren Champions im deutschen Trabrennsport sind Julia Knoch (Dülmen/Mönchengladbach) bei den Amateurfahrern, Lea Ahokas (Essen/Kaarst) bei den Lehrlingen, Ronja Walter (Alveslohe) bei den Trabreiterinnen sowie Max Schwarz (Langenmosen) bei den Züchtern und Ulrich Mommert (Berlin) bei den Besitzern.

Für eine Sensation zum Saisonabschluss sorgte die vierjährige Stute Velten Swan Lake, die mit der Niederländerin Yvonne Wagenaar im Sulky als 276:10-Außenseiterin erfolgreich war. Ebenso überraschend landeten Edgar Kievitshof (316:10) mit Michael Nimczyk und Douce Rose Amour (134:10), gesteuert von Ralf Oppoli (Gelsenkirchen/Recklinghausen), auf den weiteren Plätzen. Die Dreierwette zahlte 65.149 Euro auf der Basis von zehn Euro Einsatz.

Bei insgesamt acht Rennen flossen 100.536 Euro durch die Totokassen. Davon wurden 48.122 Euro auf der Rennbahn selbst gewettet.

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