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Müller in Münster: „Habe einiges nachzuholen“

32-jähriger Mittelfeldspieler will SC Preußen aus der Gefahrenzone bringen.


Für einen Mittelfeldspieler ist diese Torquote mehr als ordentlich. Christian Müller (Foto), Winterzugang beim abstiegsbedrohten SC Preußen Münster, gelangen bei bislang 46 Einsätzen in der 3. Liga – allesamt für Arminia Bielefeld – zwölf Treffer. Nach einer längeren Auszeit will der 32-Jährige jetzt mithelfen, den Traditionsverein aus Münster aus der Gefahrenzone zu bringen. Rund fünf Monate war er nach seinem Engagement in Ungarn bei Vasas Budapest vereinslos – nicht zum ersten Mal in seiner Laufbahn, die in seiner Heimatstadt Berlin bei Hertha BSC so richtig begonnen hatte.

DFB.de: Wie haben Sie sich in Münster eingelebt, Herr Müller?
Christian Müller: Es passt. Zwar wohne ich aktuell noch im Hotel, die Wohnungssuche läuft aber bereits. Ich habe allerdings festgestellt, dass es in Münster nicht so einfach ist, etwas Passendes zu finden. Auch Geduld und Glück sind gefragt. Der Verein hilft mir.

DFB.de: Führte einer Ihrer ersten Wege in ein Fahrradgeschäft?
Müller: Mit Sicherheit nicht. Ich bin nicht der Typ für das Radfahren. Selbst für kürzere Entfernungen bevorzuge ich – zugegeben – das Auto. An die vielen Fahrradfahrer in Münster muss ich mich erst noch gewöhnen. Ich hatte vorher noch keine Stadt erlebt, in der Radfahrer scheinbar immer Vorfahrt haben. (lacht)

DFB.de: Warum fiel Ihre Wahl auf den SC Preußen?
Müller: Ich war fünf Monate ohne Vertrag, und der SCP war der erste Klub, der mir eine Chance zum Probetraining gegeben hat. Erst danach sind auch andere Vereine auf mich aufmerksam geworden. Doch die kamen für mich nicht infrage. Ich hatte mich so über das Vertrauen aus Münster gefreut, dass mir die Wahl nicht schwer fiel.

DFB.de: Welche Gedanken schossen Ihnen während Ihrer Zeit ohne Engagement durch den Kopf?
Müller: In der ersten Zeit geht es, dann wird es unangenehm. Ich mache solche Dinge aber meistens mit mir selber aus. Gedanken an das Aufhören gab es jedenfalls nicht. Ich fühle mich noch jung genug, habe durch einige Verletzungen viel verpasst und damit noch einiges nachzuholen.

DFB.de: Insgesamt mussten Sie während Ihrer Laufbahn bereits drei vereinslose Phasen überbrücken. Sind Sie ein geduldiger Mensch?
Müller: Geduld benötigt man, sonst zerfrisst es einen. Es gab Momente, in denen ein Vertrag ganz nah schien. Mündliche Zusagen lagen vor – und dann haben sich die Verantwortlichen einfach nicht mehr gemeldet. Ich fand es schade, dass das Wort in diesen Fällen nicht gezählt hat.

Das komplette MSPW-Interview lesen Sie auf DFB.de.

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