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Marl-Hüls und Lippstadt: Die Aufstiegshoffnung lebt

Beide Teams nehmen in der Oberliga Westfalen Verfolgerrolle ein.


Der Traditionsverein TSV Marl-Hüls, der 1954 Deutscher Amateurmeister war und Anfang der 1960-er Jahre (bis zur Einführung der Bundesliga) sogar der damals erstklassigen Oberliga West angehörte, befindet sich vor dem Restrundenauftakt am 12. Februar gegen den Lokalrivalen Spvgg. Erkenschwick in der Oberliga Westfalen mitten im Aufstiegsrennen. Der Rückstand auf die zweitplatzierte Hammer SpVg beträgt nur zwei Zähler.

„Wir wollen nach der Winterpause an unsere starken Leistungen anknüpfen und weiter in der Spitzengruppe mitmischen. Die Mannschaft ist jung und hungrig. Sollte uns am Ende der große Wurf gelingen, werden wir uns sicher nicht wehren“, so TSV-Trainer Michael Schrank im Gespräch mit dem kicker. Mittelfristig peilt der 51-jährige Fußball-Lehrer, der seinen Vertrag im Herbst bis 2018 verlängert hatte, definitiv den Aufstieg in die Regionalliga an. Erst 2015 hatte Schrank mit Marl-Hüls den Sprung in die Oberliga geschafft.

Vor allem wegen seiner starken Offensive steht der TSV so weit oben. Mit 43 Treffern stellt Marl-Hüls den torgefährlichsten Angriff der Liga. Trotzdem sieht Schrank auch vorne noch Steigerungspotenzial: „Wir spielen mit viel Wucht nach vorne. Manchmal vergessen wir dann, dass die Defensivarbeit im Sturm beginnt. Daran müssen wir arbeiten. 31 Gegentore sind zu viel.“ Für noch mehr Offensivdrang könnte Ilias Anan sorgen. Der 21-Jährige vom West-Regionalligisten Wattenscheid 09 stellt sich aktuell im Training vor. „Ilias ist ein technisch versierter Spieler mit einem guten Auge für die Mitspieler. Ich hoffe, dass der Transfer noch im Winter über die Bühne geht“, so Schrank, der Annan als Ersatz für Dario Gedenk (20) verpflichten möchte. Gedenk fällt nach einer Knie-OP bis zum Saisonende aus.

Auch der SV Lippstadt 08 darf sich noch Aufstiegshoffnungen machen. Die Mannschaft von SVL-Trainer Stefan Fröhlich rangiert nur wegen des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Marl-Hüls auf Rang vier. Fröhlich sagt: „Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, wollen bis zum Ende in der Spitzengruppe bleiben. Klar ist aber, dass Erndtebrück und Hamm über die stärksten Kader verfügen.“

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