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S04-Trainer Weinzierl: „Das hat Spaß gemacht“

Nach 2:0-Heimsieg gegen Hertha BSC wartet nun am Donnerstag PAOK Saloniki.
Mit dem 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen Hertha BSC schloss der Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 die „englische Woche“ nach dem 1:1 beim FC Bayern München und dem souveränen Pokalerfolg in Sandhausen (4:1) erfolgreich ab. „Es hat Spaß gemacht, der Mannschaft zuzusehen“, lobte Trainer Markus Weinzierl (Foto) nach dem neunten Heimsieg in Serie gegen die Hertha.

Schon am Donnerstag geht es für die „Königsblauen“ weiter. Dann steht ab 21.05 Uhr das Hinspiel der ersten K.o.-Runde in der UEFA Europa League bei PAOK Saloniki in Griechenland auf dem Programm.

Die Stimmen von der Schalke-Homepage:

Cheftrainer Markus Weinzierl: „Ich bin sehr zufrieden, weil wir ein gutes Spiel abgeliefert haben und über 90 Minuten die bessere Mannschaft waren. Die Tore haben wir zum richtigen Zeitpunkt geschossen. Bereits vor der Führung durch Guido Burgstaller hatten wir gute Möglichkeiten. Beim Pfostenschuss von Leon Goretzka haben nur Zentimeter gefehlt. Ich bin froh, dass Leon sich in der zweiten Halbzeit noch mit einem Tor belohnen konnte. Beim 2:0 hat er es sehr geschickt gemacht. Nach dem zweiten Tor haben wir es gut gemacht. Insgesamt haben wir mutig und auch geduldig agiert. Rückblickend war es eine sehr gute Woche für uns. Die Ergebnisse passten, aber auch das Spielerische. Nach der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt hatten wir uns viel vorgenommen. Das konnten wir umsetzen. Riesenkompliment an die Jungs.“

Hertha-Trainer Pal Dardai: „Herzlichen Glückwunsch an Schalke, das war ein verdienter Sieg. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas umgestellt, leider hat das nichts gebracht. Vielleicht waren wir auch etwas müde. Schalke hat uns gut angelaufen, wir haben sie nicht geknackt. Wir hatten zwar unsere Aktionen und durch Salomon Kalou auch die erste Möglichkeit des Spiels. Aber unser Gegner war einfach besser, das müssen wir akzeptieren. Für uns ist es in den kommenden Wochen wichtig, wieder Tore zu machen. Ich bin mir sicher, dass das Quäntchen Glück zurückkommen wird.“

Schalke-Mittelfeldspieler Nabil Bentaleb: „Unsere Fans haben uns unheimlich gepusht. Es freut mich sehr für sie, dass wir ihnen drei Punkte schenken konnten. Es war eine schwierige Partie, aber wir haben sehr konzentriert agiert. Bei Ballgewinn haben wir sehr schnell umgeschaltet und viele Chancen kreiert. Dementsprechend ist der Sieg auch verdient. Die Mannschaft hat gezeigt, wie viel Qualität sie hat. Wir hatten drei Spiele in einer Woche und sind in allen Partien gut aufgetreten. Das gibt uns eine Menge Selbstvertrauen. Im Moment spielen wir wieder stark. Wir hoffen, dass es so weitergeht und wir uns immer weiterentwickeln.“

Torschütze Leon Goretzka: „Ich habe in der Halbzeit viele aufmunternde Worte von den Jungs bekommen, weil es in der ersten Halbzeit trotz zwei guten Möglichkeiten nicht mit dem Tor geklappt hat. Aber aller guten Dinge sind drei. Zum Glück ist der Ball dann in der zweiten Hälfte reingegangen. Wir sagen jetzt nicht, dass es nur am neuen Rasen liegt, aber das ist sicherlich eine Komponente. Man kann die Bälle deutlich sauberer spielen und auf kleine Details im Aufbauspiel achten. Die Sicherheit im Ballbesitz ist einfach eine andere. Wir haben es im Positionsspiel insgesamt sehr gut gemacht, viele freie Mitspieler gefunden und auch mutig die Bälle gefordert. Wenn man sich dann untereinander hilft, fällt vieles leichter. Wir müssen diese Leistung Spiel für Spiel abrufen. Dann werden wir sehen, wo wir am Ende der Saison landen werden.“

S04-Kapitän Benedikt Höwedes: „Wir haben sehr geduldig gespielt und auf unsere Chancen gewartet. Wir haben den Ball gut laufen lassen und uns versucht, flach vor das Tor der Hertha zu kombinieren. Das haben wir hervorragend gemacht. Das Tor zum 1:0 war sehr toll herausgespielt. Wir können mit unserer Leistung  zufrieden sein, weil wir auch endlich wieder den Fußball gezeigt haben, den wir auf Schalke sehen wollen. Eine hohe Laufbereitschaft muss immer die Grundlage sein, dabei darf man aber das Fußballerische nicht vergessen. Das haben wir gut umgesetzt. Von einer Aufholjagd müssen wir nach wie vor nicht sprechen. Aber ich hoffe, dass das Spiel in München vielleicht sowas wie ein Wendepunkt war. An diese Leistung müssen wir jetzt auch am Donnerstag in der Europa League in Saloniki anknüpfen.“

Quelle: FC Schalke 04

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