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Wie „Kühlschrank“ Demandt mit RWE hoch will

52-jähriger Ex-Profi im großen Interview vor dem Restrundenstart.


Sven Demandt (Foto) war zu Wochenbeginn eingeladen. Der Trainer des West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen feierte bei einem großen Empfang gemeinsam mit seiner Mannschaft sowie Gästen aus Sport, Wirtschaft und Politik den 110. Geburtstag des Traditionsvereins von der Hafenstraße. Die größten Erfolge der Essener liegen mittlerweile deutlich über ein halbes Jahrhundert zurück. 1953 gewann RWE den DFB-Pokal, 1955 die Deutsche Meisterschaft. Die letzte Bundesligasaison (1976/1977) jährt sich nun zum 40. Mal. Die Gegenwart heißt – bereits seit 2008 – maximal 4. Liga. Dort wollen die Rot-Weissen nun aber heraus. Unter Ex-Profi Demandt (Spitzname „Kühlschrank“), am Montag 52 Jahre alt geworden, soll der ersehnte Aufstieg in die 3. Liga in Angriff genommen werden.

FUSSBALL.DE: Die Wintervorbereitung hat RWE ohne Niederlage überstanden. Kann es jetzt losgehen, Herr Demandt?
Sven Demandt: Die Vorbereitung war diesmal mit fünf Wochen recht lang. Wir haben gut gearbeitet und sind jetzt froh, dass es wieder um Punkte geht. Beim Training merkt man schon, dass das Kribbeln steigt. Das wird sich weiter erhöhen, je näher es auf den Samstag zugeht.

FUSSBALL.DE: Auf den ersten Blick steht Rot-Weiss als Tabellenvierter recht gut da. Allerdings beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach U 23 bereits zwölf Punkte. Mit welchen Zielen geht es in die Restrunde?
Demandt: Wir haben uns vorgenommen, den Abstand nach oben zu verkürzen und mindestens den vierten Platz zu verteidigen. Man darf nicht vergessen, dass wir in der vergangenen Saison lange gegen den Abstieg gespielt haben. Von daher sehe ich Rang vier als in Ordnung an. Ich gebe aber zu, dass wir uns einen kleineren Rückstand zur Spitze gewünscht hätten.

FUSSBALL.DE: Den Rückstand verkürzen bedeutet aber, dass Ihre Mannschaft mehr Punkte sammeln müsste als das Spitzentrio!
Demandt: So könnte es funktionieren (lacht) . Wir wollen uns in eine Position bringen, aus der wir in der kommenden Saison angreifen können. Bei einem extrem großen Rückstand würde es schwierig, den Anspruch zu formulieren, Meister werden zu wollen.

FUSSBALL.DE: Sie haben in der Winterpause sechs Spieler abgegeben – aber keinen dazugeholt. Warum?
Demandt: Durch den Rückzug eines Sponsors hatte sich im Etat eine nicht unerhebliche Lücke aufgetan. Wir wurden als Sportliche Leitung gefragt, ob wir auch etwas tun können, um das aufzufangen. Das heißt nicht, dass wir unter allen Umständen jemanden weggeschickt hätten. Es hat sich jedoch ergeben, dass einige Spieler auf uns zukommen sind, die mit ihren Spielanteilen unzufrieden waren. Wir standen vor der Frage: Tut uns der jeweilige Abgang sportlich weh? Bei den sechs Abgängen lautete die Antwort, dass wir ihren Weggang verkraften können.

Das komplette Interview lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

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