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Rot-Weiss Essen hofft in Köln auf Revanche

Zum Restrundenauftakt am Samstag bei Aufstiegsaspirant Viktoria.
West-Regionalligist Rot-Weiss Essen hofft zum Restrundenstart auf Revanche. Mit Auftaktgegner Viktoria Köln hat die Mannschaft von RWE-Trainer Sven Demandt (Foto) vor der Partie am heutigen Samstag ab 14 Uhr noch eine Rechnung offen. In der Hinrunde setzte es gegen die Kölner beim 0:4 trotz einer über weite Strecken starken Leistung die höchste Saisonniederlage. Zum einzigen Mal in dieser Spielzeit kassierte RWE dabei mehr als zwei Gegentore in einem Spiel. So deutlich wird es laut Demandt, einst selbst Viktoria-Spieler und zu Wochenbeginn 52 Jahre geworden, diesmal nicht. „Ich erwarte eine enge und intensive Partie“, so der Ex-Profi im Gespräch mit MSPW.

Der Traditionsverein, seit wenigen Tagen 110 Jahre alt, nimmt den Saisonendspurt von Platz vier aus in Angriff. Die zweitplatzierte Viktoria ist jedoch schon neun, Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach U 23 sogar zwölf Zähler entfernt. „Wir haben uns vorgenommen, den Abstand nach oben zu verkürzen und mindestens den vierten Platz zu verteidigen. In der letzten Saison mussten wir lange um den Klassenerhalt zittern. Rang vier ist daher durchaus okay. Allerdings hätten wir uns schon einen geringeren Rückstand gewünscht“, meint Demandt, der in Köln auf Jan-Steffen Meier und Jeffrey Obst (beide Muskelfaserriss) verzichten muss.

Die Alternativen im Kader sind geringer geworden. Nicht zuletzt wegen des Rückzugs eines Sponsors wurde beim Kader der Rotstift angesetzt. Sechs Abgänge von Spielern aus der zweiten oder gar dritten Reihe gab es, aber keinen Neuzugang. Demandt: „Viel darf bei 18 Feldspielern nicht passieren.“

Ein Wiedersehen gibt es für die Rot-Weissen in Köln unter anderem mit Viktoria-Trainer Marco Antwerpen sowie Mittelfeldspieler Mike Wunderlich und Angreifer Sven Kreyer. Alle drei waren früher für die Essener am Ball. RWE-Flügelspieler Dennis Malura stand dagegen ebenso wie Trainer Demandt einst bei der Viktoria unter Vertrag.

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