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SV Rödinghausen peilt DFB-Pokal an

Nach 1:0-Auswärtssieg im Westfalenpokal-Viertelfinale über Preußen Münster.
„Eine viel bessere Reaktion kann eine Mannschaft kaum zeigen“, strahlte Alfred Nijhuis (Foto), Trainer des West-Regionalligisten SV Rödinghausen, nach dem 1:0-Überraschungscoup im Viertelfinale des Westfalenpokals bei Drittligist Preußen Münster. Nur drei Tage nach dem herben 1:4 zum Restrundenauftakt in Wuppertal präsentierte sich der SVR ganz anders. „Besonders in der Defensive war eine komplett andere Einstellung erkennbar“, so Nijhuis, der mit dem erst 19-jährigen Verteidiger Kevin Harder und Torhüter Tim Paterok zwei Spieler hervorhob. „Kevin war nach einem Mittelfußbruch lange raus. Wie er das gegen die routinierten Münsteraner Angreifer gemacht hat, war hervorragend. Tim hat alles gehalten, was auf seinen Kasten kam und teils unglaubliche Reflexe gezeigt.“

Mit dem Einzug in das Halbfinale ist der SVR seinem Ziel, zum ersten Mal in die DFB-Pokal-Hauptrunde einzuziehen, einen Schritt nähergekommen. Der Gegner, unter anderem sind noch die Drittligisten Lotte und Paderborn im Wettbewerb, wird noch ausgelost. Sollte Rödinghausen den Pokal nicht gewinnen, gibt es noch eine Möglichkeit: Der SVR schließt die Liga als bestes Team aus Westfalen ab. Aktuell hat Wattenscheid mit zwei Zählern vor dem SVR die Nase vorn. Das zu ändern, wird für Rödinghausen am Samstag ein hartes Stück Arbeit. Gegner im ersten Heimspiel des Jahres ist der Tabellenzweite Viktoria Köln. Das Hinspiel entschied der SVR allerdings 2:1 für sich.

 

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