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Bochum gegen Düsseldorf: Bundespolizei leitet acht Verfahren ein

Fortuna-Anhänger zünden nach Sieg gegen VfL Böller und beschädigen Zug.
Nach dem Zweitliga-Duell zwischen dem VfL Bochum und Fortuna Düsseldorf (1:2) bekam die Bundespolizei besonders während der Abreise der Gästefans einige Arbeit. Insgesamt acht Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, unter anderem wegen Missbrauch von Nothilfe-Einrichtung, Sachbeschädigung, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Wir veröffentlichen die Stellungnahme der Bundespolizei im Wortlaut:

„Während die Anreisephase weitestgehend unproblematisch und ohne größere Vorkommnisse verlief, verzeichneten Einsatzkräfte der Bundespolizei bei der Abreise mehrere Straftaten.

Aus dem am Gleis bereitstehenden zusätzlichen Zug zündete eine 50-jährige Düsseldorferin einen so genannten „Polenböller“ und warf diesen aus der schließenden Zugtür auf Einsatzkräfte der Bundespolizei. Verletzt wurde glücklicherweise hierdurch niemand. Die Frau wurde daraufhin vorläufig festgenommen und zur Wache gebracht. Gegen die 50-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Bei der Ankunft des RE 6 im Düsseldorfer Hauptbahnhof wurde durch unbekannte Tatverdächtige die Notbremse betätigt. Ob durch die eingeleitete Schnellbremsung Personen im Zug zu Schaden kamen, ist derzeit nicht bekannt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauch von Nothilfe-Einrichtungen eingeleitet.

Unbekannte rissen nach Ankunft des zusätzlichen Zuges im Düsseldorfer Hauptbahnhof eine Sitzbank aus einem Abteil und warfen diese anschließend einen Treppenabgang zum Personentunnel hinunter.  Verletzt wurde glücklicherweise hierdurch niemand. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Nach Abfahrt des zusätzlichen Zuges aus dem Bochumer Hauptbahnhof gerieten ein 39-jähriger Bochumer (VfL-Fan) mit einem 36-jährigen Essener aneinander und schlug diesen mit der Faust ins Gesicht. Bundespolizisten nahmen den Bochumer vorläufig fest und leiteten gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein.

Rund 1.700 Fußballfans nutzten Züge, um nach Bochum zu reisen. Insgesamt leitete die Bundespolizei acht Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Missbrauch von Nothilfe-Einrichtung, Sachbeschädigung, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.“

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