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Ex-Bochumer Benjamin Auer beendet Karriere

Beruflich zu stark eingespannt, um Knieverletzung schnell auszukurieren.
Südwest-Regionalligist FK Pirmasens muss ab sofort auf den früheren Bundesligastürmer und U 21-Nationalspieler Benjamin Auer (Foto) verzichten. Der 36-Jährige beendet seine Karriere. Nach einer erneuten Knieverletzung sieht sich Auer (früher unter anderem VfL Bochum, 1. FC Kaiserslautern, FSV Mainz 05 und Borussia Mönchengladbach) nicht mehr in der Lage, der Mannschaft zu helfen, da er auch beruflich und familiär stark eingespannt ist.

„Ich habe mir diese Entscheidung nicht leichtgemacht, aber ich kann in meiner derzeitigen Situation dem FKP nicht mehr helfen. Es ist mir nicht möglich, aufgrund meiner beruflichen Situation die entsprechenden Reha-Maßnahmen durchzuführen, die erforderlich wären, um kurzfristig wieder fit zu werden. Ich schaffe das zeitlich einfach nicht“ sagt Auer. Er ist Mitinhaber von drei Fitnessstudios in Landau, Annweiler und Pirmasens sowie zweifacher Familienvater.

Der Ex-Profi hatte eigentlich bereits vor fünf Jahren seine Profilaufbahn bei Alemannia Aachen beendet, wurde aber Anfang 2015 von FKP-Präsident Karsten Volberg zu einem Comeback in der Regionalliga Südwest überredet. Mit insgesamt 20 Toren bei 66 Einsätzen hatte Auer in den Jahren 2015 und 2016 großen Anteil am Klassenverbleib. „Mit seiner Erfahrung hätte er unserer Mannschaft auch diesmal im Abstiegskampf enorm helfen können. Seine Entscheidung ist aber nachvollziehbar und zu akzeptieren“, so Volberg.

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