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Derby S04 gegen BVB: „Insgesamt friedlich“

Bundespolizei und Polizei Gelsenkirchen registrieren einige Zwischenfälle.


Einen langen – aber dafür größtenteils friedlichen – Einsatz hat die Bundespolizei nach eigenen Angaben rund um das Bundesliga-Derby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund (1:1) hinter sich gebracht. Die Bundespolizei ist in erster Linie für An- und Abreise zuständig.

Die Mitteilung der Beamten im Wortlaut:

„Dabei lag der Fokus auf der An- und Abreise von Dortmunder und Schalker Fans nach Gelsenkirchen. Von Dortmund aus nutzten circa 700 Fans die von der Bahn angebotenen zusätzlichen Züge. Zudem nutzten circa 700 Dortmunder Fans Regelzüge, um zum Spielort zu fahren. Bis auf einer Gruppe von Fans, die in einem Zug, im Hammer Hauptbahnhof, Schalker Fans Fanutensilien entwendeten blieb die Anreise ohne größere Probleme.

Im Rahmen der Abreise kam es zu einem unschönen Vorfall. Durch einen Schalker Fan wurde ein Bundespolizist durch einen Tritt derart am Bein verletzt, dass er sich in ärztliche Behandlung begeben musste. Seinen Dienst wird er voraussichtlich für mehrere Tage nicht mehr aufnehmen können. Außerdem kam es im Dortmunder Hauptbahnhof zu einem Angriff eines Borussia-Fans, der einen Unbeteiligten durch einen Faustschlag an den Kopf verletzt. Offensichtlich hatte er diesen auf Grund seines blau weißen T-Shirts angegriffen. Dabei war das Opfer kein Fußballfan und sein T-Shirt nichts mit Schalker Fankleidung zu tun.

Insgesamt kann das 150. Derby jedoch als überaus friedlich gewertet werden, so der Einsatzleiter der Bundespolizei, Polizeioberrat Sven Srol. Die Bundespolizei leitete lediglich fünf Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung ein.“

Auch die Polizei Gelsenkirchen zog ein positives Fazit, obwohl es zu einigen 31 Strafanzeigen kam:

„Das 150. Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund ist vorbei. Die friedlichen Anhänger beider Vereine haben gezeigt, wie ein gewaltfreies und stimmungsvolles Derby aussehen kann. Daneben kam es lediglich zu einigen kleineren Zwischenfällen bzw. Auseinandersetzungen. Daraus resultierten zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen, 31 Strafanzeigen und 25 Freiheitsentziehungen. Das Einsatzkonzept der Polizei ist erfreulicherweise aufgegangen.“

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