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S04-Trainer Weinzierl: „Den Schwung mitnehmen“

Nach 4:1 in Leverkusen dürfen „Knappen“ weiter auf Europa League hoffen.
Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 darf nach dem 4:1-Triumph bei Bayer 04 Leverkusen (MSPW berichtete) weiter auf die erneute Qualifikation für die Europa League hoffen. Dafür würde dem Team von Cheftrainer Markus Weinzierl (Foto) eventuell auch der siebte Tabellenplatz ausreichen (wenn „Erzrivale“ Borussia Dortmund das Finale um den DFB-Pokal am 27. Mai gegen Eintracht Frankfurt gewinnt).

Für die „Knappen“ geht es erst am nächsten Sonntag (7. Mai) ab 17.30 Uhr mit dem Gastspiel beim direkten Konkurrenten SC Freiburg weiter.

Die Stimmen zum Spiel in Leverkusen:

Cheftrainer Markus Weinzierl: „Wir freuen uns sehr über den Sieg, der hochverdient war. In der Anfangsphase hatten wir ein wenig Glück. Da hätten wir durchaus in Rückstand geraten können. Die drei Tore binnen weniger Minuten haben uns dann Selbstvertrauen gegeben. Man hat gesehen, dass wir gute Ballstafetten und Angriffe vorgetragen haben. Zudem konnten wir viele Zweikämpfe für uns entscheiden. Wichtig war es, kurz nach der Pause das 4:0 nachzulegen. Ich hoffe, dass wir diesen Schwung in die verbleibenden drei Spiele mitnehmen können. Es geht dreimal um drei Punkte – und wir werden alles versuchen, so viele wie möglich davon zu holen.“

Manager Christian Heidel: „Wenn man Freitag spielt und gewinnt, dann ist das Wochenende immer gerettet. Das sind die besten Wochenenden, die man sich vorstellen kann. Deswegen sind wir alle froh, dass wir die drei Punkte in dieser Art und Weise nach Hause gefahren haben. Man muss ehrlicherweise sagen, dass ich mich in die Leverkusener Situation gut versetzen kann. Sie haben sehr gut angefangen. Wir hätten direkt 0:1 hintenliegen können. Dann kann so ein Spiel einen ganz anderen Lauf nehmen. Wir wollten die ersten fünf Minuten nicht so auftreten. Da hat Leverkusen es gut gemacht und wir hatten das Glück auf unserer Seite. Danach waren wir aber brutal effektiv. Später hat es auch richtig gut ausgesehen. Wir hätten sogar noch den einen oder anderen Treffer mehr schießen können. Wir sind alle froh, ohne jetzt aber in grenzenlose Euphorie zu verfallen. Wir können diesen Sieg alle gut einordnen.“

S04-Stürmer und Doppeltorschütze Guido Burgstaller: „Wir wussten, dass Leverkusen von Beginn an Druck macht. Zum Glück haben wir Ralle Fährmann im Tor, der uns da nach wenigen Sekunden vor dem Rückstand bewahrt hat. Dann sind wir zum Glück in Führung gegangen und konnten unseren Stiefel runterspielen. Ich freue mich über meine beiden Tore, als Team haben wir unsere Chancen dieses Mal eiskalt ausgenutzt. Leon hat unserem Spiel mit seinen Tempo-Dribblings gut getan. Wenn wir diese Leistung auch in den kommenden drei Begegnungen abrufen können, dürfen wir mit einem Auge nach oben schielen. Voraussetzung dafür ist allerdings unsere eigene Leistung, die muss passen.“

Offensivspieler und Torschütze Alessandro Schöpf: „Wir haben Phasen, in denen es sehr gut läuft, allerdings auch Spiele, mit denen wir absolut nicht zufrieden sind. Wir müssen endlich Konstanz reinkriegen, dann gewinnen wir auch deutlich mehr Begegnungen. Heute war wichtig, dass wir zur richtigen Zeit die Tore gemacht haben. Natürlich war ich beim 3:0 froh, dass der Ball nochmal zu mir kam und ich ihn dann über die Linie drücken konnte. Holger Badstuber hat mir in der Pause noch einmal gesagt, dass häufig am zweiten Pfosten viel Platz für uns ist, deshalb dann auch der lange Ball auf Burgi vor dem 4:1. Er hat die Kugel dann wunderbar im Kasten untergebracht.“

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