Startseite / Fußball / U 19: Burnic beschert BVB beste Ausgangslage

U 19: Burnic beschert BVB beste Ausgangslage

Kapitän und Jungprofi dreht Halbfinalhinspiel in Wolfsburg mit Doppelpack.
Titelverteidiger Borussia Dortmund hat gute Chancen, erneut das Endspiel um die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft zu erreichen. Die Mannschaft von Trainer Benjamin Hoffmann, aktueller Titelträger in der West-Staffel der A-Junioren-Bundesliga, gewann ihr Halbfinalhinspiel beim Nord/Nordost-Meister VfL Wolfsburg 3:2 (1:2) und verschaffte sich damit eine günstige Ausgangsposition für das Rückspiel vor eigenem Publikum.

Großen Anteil am BVB-Auswärtssieg hatte U 19-Nationalspieler und Jungprofi Dzenis Burnic (auf dem Foto links), der die Partie mit zwei Treffern (75./84., Foulelfmeter) in der Schlussphase drehte und damit die erste Wolfsburger Niederlage im 27. Saisonspiel besiegelte. Timothy Mason (13.) und Richmond Tachie (42.) hatten die „Wölfe“ zunächst zweimal in Führung gebracht. VfL-Innenverteidiger Jannis Heuer (23.) unterlief ein Eigentor zum zwischenzeitlichen 1:1.

Im zweiten Halbfinalhinspiel gastiert Schalke 04 als Tabellenzweiter der West-Staffel am Mittwoch (ab 16 Uhr, live bei Sport1) beim FC Bayern München, der erstmals seit 2013 wieder den Titel in der Staffel Süd/Südwest einfahren konnte, im Stadion an der Grünwalder Straße.

Die Rückspiele finden dann eine knappe Woche später im Ruhrgebiet statt. Dabei wird der BVB am Montag, 15. Mai, (ab 18.30 Uhr) auf dem heimischen Trainingsgelände in Dortmund-Brackel gegen die „Wölfe“ antreten. Die Schalker empfangen den FC Bayern am Dienstag, 16. Mai, (ab 17.45 Uhr) im Wattenscheider Lohrheidestadion.

VfL-Trainer Reis: „Werden Rückschlag verkraften“

„Ausgerechnet im Halbfinale die erste Niederlage in dieser Saison zu kassieren, ist bitter, zumal es aus meiner Sicht unnnötig war“, sagte Wolfsburgs Trainer Thomas Reis: „Es war ein Duell auf Augenhöhe, in dem wir nicht die schlechtere Mannschaft waren. Ich bin mir sicher, dass wir die Niederlage gut verkraften werden. Noch ist nichts entschieden.“

Das stellte auch BVB-Trainer Benjamin Hoffmann klar: „Wir waren der etwas glückliche Sieger, führen nach der ersten Halbzeit 1:0, nicht mehr und nicht weniger. Es war unser Ziel, ein Ergebnis zu erreichen, dass uns alle Möglichkeiten für das Rückspiel vor eigenem Publikum lässt. Das hat geklappt.“

U 19-Nationaltrainer Frank Kramer im Stadion

Dabei waren die Gastgeber vor 2145 Zuschauern, darunter auch U 19-Nationaltrainer Frank Kramer, zumindest in der ersten Halbzeit die aktivere Mannschaft, führten zur Pause nicht unverdient 2:1.

Zunächst nutzte Mittelfeldspieler Timothy Mason (13.) ein Zuspiel von Angreifer David Nieland zur frühen 1:0-Führung. Nachdem dann VfL-Innenverteidiger Jannis Heuer (23.) einen Dortmunder Eckball unglücklich per Kopf zum 1:1 ins eigene Tor befördert hatte, war es kurz vor der Pause der auffällige Richmond Tachie (42.), der BVB-Schlussmann Eike Bansen keine Chance ließ – 2:1.

Auch Felix Passlack bei Dortmund im Einsatz

In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Gäste aus dem Ruhrgebiet, bei denen neben Burnic mit Felix Passlack ein weiterer Spieler aus dem Profikader auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz kam, und konnten die Wolfsburger Offensive besser kontrollieren.

Auf der Gegenseite war es Kapitän Dzenis Burnic (75.) vorbehalten, für den erneuten Ausgleich zu sorgen. Sein Schuss von der Strafraumgrenze sprang vom Innenpfosten zum 2:2 ins Tor.

Die Dortmunder bekamen dadurch noch mehr Oberwasser und durfte sich nur wenig später über den Siegtreffer freuen. Nach einem Foul von Wolfsburgs Torhüter Phillip Menzel im Strafraum an David Kopacz entschied Schiedsrichter Oliver Lossius (Sondershausen) sofort auf Strafstoß – und Burnic (84.) ließ sich diese Chance nicht entgehen.

In den Schlussminuten drängte der VfL Wolfsburg noch einmal auf den Ausgleich. Torschütze Mason und der eingewechselte U 17-Torjäger Charles-Jesaja Herrmann scheiterten jedoch knapp.

Das könnte Sie interessieren:

SG Wattenscheid 09 trauert um Ex-Trainer Gerd Roggensack

Ehemaliger Zweitliga-Trainer verstarb mit 82 Jahren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert