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Wattenscheid 09: Trainer Toku will „Krone“ DFB-Pokal

Im Entscheidungsspiel geht es gegen den Meister der Oberliga Westfalen


Wattenscheider Wahnsinn in Ostwestfalen: Der Jubel nach dem 2:2 in der Nachspielzeit im Endspiel um die „Westfalen-Meisterschaft” beim SV Rödinghausen löste im Lager der SG Wattenscheid 09 Jubelstürme aus. Mittendrin: Trainer Farat Toku (Foto), den es nicht in seiner Coaching-Zone hielt. „Ich weiß gar nicht, wer unter und über mir war“, schmunzelt der 37-Jährige im Gespräch mit dem kicker und MSPW.

Dank des Last-Minute-Treffers von Matthias Tietz steht vorzeitig fest, dass die Wattenscheider in der Endabrechnung vor Rödinghausen (vier Punkte Rückstand) bleiben werden und damit die beste erste Mannschaft aus Westfalen stellen. Das berechtigt zu einem Entscheidungsspiel um die Qualifikation für den DFB-Pokal gegen den Meister der Oberliga Westfalen.

Dort fällt die Entscheidung an den verbleibenden Spieltagen zwischen dem TuS Erndtebrück, Westfalia Rhynern und der Hammer SpVg. Auf diesem Wege hatte sich vor einem Jahr übrigens auch schon der Drittliganeuling Sportfreunde Lotte für den DFB-Pokal qualifiziert und dort dann in dieser Saison das Viertelfinale erreicht.

In Rödinghausen waren die Gastgeber durch Treffer von Sebastian Jakubiak (26.) und Stefan Langemann (81.) zweimal in Führung gegangen. Felix Clever (51.) und Tietz (90.+3) sorgten aus Wattenscheider Sicht jedoch für die späte Wende.

„Es war ein Duell auf Augenhöhe, in dem Rödinghausen in der ersten und wir in der zweiten Halbzeit ein leichtes Übergewicht hatten. Das zweite Gegentor war deshalb so ärgerlich, weil wir in dieser Phase am Drücker waren“, meint Toku, dessen Mannschaft aktuell Rang acht belegt. „Wir spielen erneut eine grandiose Saison, in der wir mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen hatten. Das Spiel in Rödinghausen steht dabei fast schon sinnbildlich für die Moral und den Charakter der Mannschaft. Jetzt wollen wir der Saison mit der DFB-Pokal-Qualifikation auch noch die Kirsche aufsetzen.“

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