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Galopp: Mehl-Mülhens-Sieger heißt Poetic Dream

Wieder großer Erfolg für Wöhler und Pedroza im Kölner Klassiker.
Drei Hengste hatte Erfolgstrainer Andreas Wöhler  (Ravensberg) für das mit 153.000 Euro dotierte Mehl-Mülhens-Rennen auf der Kölner Galopprennbahn an den Start gebracht. Und Turf-Fans wussten schon vorab: Wenn Stalljockey Eduardo Pedroza (Foto) für Wöhler in den Sattel steigt, dann muss man sich schnell an die Wettkassen begeben, um einen lukrativen Gewinn mit nach Hause nehmen zu können. So kam es: Bei seinem dritten öffentlichen Auftreten langte es für Poetic Dream, der Jaber Abdullah aus Dubai gehört, im ersten Kölner Dreijährigen-Klassiker vor 10.000 Zuschauern zum zweiten Sieg seiner Karriere.

Eduardo Pedroza fand im exakten Moment ungefähr 80 Meter vor dem Ziel an der Innenkante eine Lücke, die der Totofavorit Lockheed geöffnet hatte. Genau auf der Linie war Pedroza mit Poetic Dream zur Stelle und sicherte Besitzer Abdullah die Siegprämie von 100.000 Euro! Wer auf Poetic Dream gewettet hatte, der durfte ebenfalls zufrieden sein. Für einen Einsatz von zehn Euro gab es 71 Euro zurück!

Der englische Gast Lockheed, dessen Trainer William Haggas, Schwiegersohn des einstigen englischen Super-Jockeys Lester Piggot und bereits zweimal im Mehl-Mülhens-Rennen siegreich, war als Favorit angetreten. Es schien auch alles gut zu gehen, zumal der ebenfalls am Toto stark beachtete Dragon Lips, den der Neu-Kölner Trainer Andreas Suborics mit Jockey Andrasch Starke  (Köln) ins Starterfeld beordert hatte, im Mittelfeld kein günstiges Rennen vorfand. Er kam viel zu spät auf Touren und musste letztlich mit dem vierten Rang zufrieden sein.

Hinter Poetic Dream und Lockheed landete der ebenfalls von Andreas Wöhler vorbereitete Empire of the Star mit Jockey Maxime Guyon auf Rang drei. Empire of the Star hatte sich zuletzt mit einem Sieg in Frankreich für das Mehl-Mülhens-Rennen empfohlen, enttäuschte seinen Anhang nicht und war auf dem dritten Platz nicht weit geschlagen.

Im Rahmenprogramm war Jockey Filip Minarik (Köln) in einem mit 6.500 Euro dotierten Rennen mit Wind Chill für die Mülheimer Trainerin Yasmin Almenräder erfolgreich. Auf den Sieg von Wind Chill zahlte der Toto 70:10.

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