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Nach BVB-Spiel: Dortmunder nach Auseinandersetzung in Lebensgefahr

Viel Arbeit für Polizei bei Partie gegen Bremen – Insgesamt 21 Anzeigen.
Viel Arbeit gab es für die Polizei Dortmund am Rande des letzten Saisonspiels gegen den SV Werder Bremen (4:3). Es gab unter anderem 21 Strafanzeigen. Nach der Partie wurde ein 37-jähriger Dortmunder bei einer Auseinandersetzung mit Sicherheitspersonal lebensgefährlich verletzt.

Die Mitteilungen der Dortmunder Polizei und der Staatsanwaltschaft im Wortlaut:

Die Bundesliga-Begegnung zwischen Borussia Dortmund und dem SV Werder Bremen (4:3) wurde im Signal Iduna Park vor insgesamt 81.360 Zuschauern, darunter 8.129 Gästefans, ausgetragen.

Es wurden insgesamt 21 Strafanzeigen (unter anderem wegen Körperverletzung, Diebstahl, Raub, Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung) gefertigt.

Im Rahmen der Vorspielphase kam es auf dem Weg zum Stadion im Bereich der Weissenburger Straße aus einer Gruppe von etwa 20 Angehörigen der Dortmunder Ultraszene („The Unity“) zum Zünden von Pyrotechnik. Beim Versuch, diese Personengruppe in der Innenstadt anzuhalten und zu kontrollieren, wurden Polizeibeamte attackiert. Hierbei kam es zu mehreren Widerstands- und Beleidigungsdelikten.

Nach „Laufspielen“ im Bereich des Wallringes, konnte die Personengruppe, die zwischenzeitlich auf ca. 100 Personen angewachsen war, in der Dudenstraße angehalten werden. Im Rahmen der sich anschließenden Kontrollmaßnahmen konnten insgesamt vier Personen als Täter der vorgenannten Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Alle anderen Personen konnten danach ihren Weg zum Stadion fortsetzen, entschieden sich aber dazu, das Stadion nicht aufzusuchen, sondern sich zu ihrer Unterkunft zu begeben.

Im Rahmen der Nachspielphase kam es im Bereich des Bolmker Weges zu einer gewaltsamen körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, bei der ein 37-jähriger Dortmunder lebensgefährlich verletzt wurde.

Vier Personen wurden unmittelbar nach der Tat vorläufig festgenommen. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass es im Bereich des Bolmker Weges zunächst zu einer leichten verbalen und körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Geschädigten und Mitarbeitern eines Sicherheitsunternehmens gekommen war. Im Anschluss griff ein 33-jähriger Dortmunder aus der Gruppe der Sicherheitsmitarbeiter den 37-Jährigen an, so dass dieser stürzte und sich dabei schwerste Kopfverletzungen zuzog. Er schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Drei der vier Beschuldigten wurden noch in der Nacht mangels Tatverdachts aus dem Gewahrsam entlassen. Der 33 Jahre alte Beschuldigte wurde am Sonntag entlassen, da kein Haftgrund vorliegt. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Der Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts hat sich nach den Ermittlungen nicht erhärtet.“

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