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Regionalliga-Zulassung: Westfalia Rhynern guter Dinge

Entscheidung des Westdeutschen Fußballverbandes steht noch aus.


Obwohl die Entscheidung des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) in Sachen Regionalliga-Zulassung für Aufsteiger Westfalia Rhynern noch aussteht, geben sich die Verantwortlichen des Neulings zuversichtlich, dass der Verband „grünes Licht“ gibt. Lediglich eine so genannte „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ der Polizei für die Sicherheitsspiele, die möglichst im Stadion des bisherigen Ligakonkurrenten Hammer SpVgg (Evora-Arena) ausgetragen werden sollen, steht noch aus. „Notwendige Baumaßnahmen sind aber von der Stadt bereits bewilligt“, ist der Sportliche Leiter Martin Schiffer optimistisch, dass der Dorfklub das „Abenteuer“ Regionalliga angehen darf.

Fest steht: Auf der heimischen Sportanlage am Papenloh (1.500 Plätze), die in einer Waldlichtung nahe einer Wohnsiedlung liegt, dürfen Spiele gegen Rot-Weiss Essen, Alemannia Aachen oder den KFC Uerdingen 05 nicht ausgetragen werden. Die Westfalia hofft jedoch, möglichst viele Partien dort austragen zu dürfen.

Um auch sportlich gewappnet zu sein, drücken Schiffer und Neu-Trainer Holger Wortmann bei der Zusammenstellung des Kaders auf die Tube. „Wir wollen kein Fischfutter sein, werden uns mit allen Mitteln wehren“, kündigt Schiffer gegenüber dem Fachmagazin kicker und MSPW an, auch wenn Rhynern mit dem wohl kleinsten Etat aller Regionalligisten auf dem Transfermarkt keine großen Sprünge machen kann. Deshalb setzt der 49-Jährige auf die Jugend. Mit Leon Müsse, Alic Dzan-Laurin, Görkem Cangül, Maximilian Mertin wurden vier Spieler aus der eigenen U 19 hochgezogen. Extern wurden die Talente Eric Dünschede (Hombrucher SV U 19) und Can Bozkurt (TSC Eintracht Dortmund U19) verpflichtet.

Erfahrung im Seniorenbereich haben von den Neuzugängen Abwehrspieler Jan Apolinarski (25/FC Kray), Lukas Homann (22/Westfalia Wickede) und Exaucé Andzouana (23/FC Gütersloh). Nur Nils Hönicke (23) der zuletzt für die SG Wattenscheid 09 spielte, kennt sich in der 4. Liga aus. „Wir wollen noch zwei gestandene Spieler holen, die ebenfalls Regionalliga-Erfahrung mitbringen“, so Schiffer.

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