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Keine Regionalliga-Zulassung für FK Pirmasens

Entscheidung der Südwest-Gesellschafter gefallen.

Der FK Pirmasens, der die Saison 2016/2017 auf Rang 14 und damit als der beste von sechs sportlichen Absteigern abgeschlossen hatte, legte Beschwerde gegen die nicht erteilte Zulassung ein, weil der Klub der Meinung war, Ligakonkurrent KSV Hessen Kassel (Tabellenplatz zehn) hätte wegen seines aus FKP-Sicht zu spät eingereichten Insolvenzantrags mit einem Abzug von neun Punkten noch in der Vorsaison bestraft werden müssen. Damit wäre Kassel statt Pirmasens auf einen Abstiegsrang gerutscht.

Neun Punkte Abzug für Kassel in der nächsten Saison

Der Antrag von Hessen Kassel auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens war am 13. Juni beim Amtsgericht eingegangen. Die Spielzeit 2016/2017 im Südwesten endete allerdings schon am 20. Mai. Deshalb entschied die Spielkommission der Regionalliga Südwest, dass die Hessen – wie vor einem Jahr bereits Kickers Offenbach – mit neun Minuspunkten in die kommende Saison starten müssen.

Dazu erklärte Pirmasens: „Aus unserer Sicht führt die Regelung zu einer nicht hinnehmbaren Benachteiligung, da sie einzelnen Vereinen ermöglicht, den Eintritt eines Punktabzugs gezielt zu steuern. Damit tritt eine massive Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der solide wirtschaftenden Vereine ein.“ Dieser Begründung schlossen sich Spielkommission und Gesellschafterausschuss der Regionalliga Südwest allerdings nicht an.

Bereits im Vorfeld hatte der FKP angekündigt, auch noch das Ständige Schiedsgericht anzurufen, sollte die Beschwerde erfolglos bleiben.

Abstiege und Nicht-Aufstiege erhöhen Zahl der Absteiger

Zu der ungewöhnlich hohen Zahl von sechs Absteigern aus der Regionalliga Südwest war es unter anderem deshalb gekommen, weil die Südwest-Staffel schon in der vergangenen Saison mit 19 Vereinen an den Start gegangen war. Laut Auf- und Abstiegsregelung waren deshalb von Beginn an zwischen drei und sechs sportlichen Absteigern möglich.

Der Abstieg des FSV Frankfurt und der U 23 des FSV Mainz 05 aus der 3. Liga sowie das Scheitern von Meister SV 07 Elversberg (gegen die SpVgg Unterhaching) und auch von Vizemeister SV Waldhof Mannheim (gegen den SV Meppen) in den Playoff-Spielen um den Aufstieg in die 3. Liga sorgte dann dafür, dass sich die Zahl der Absteiger nicht nur auf sechs Vereine erhöhte, sondern dass erneut eine Aufstockung der Liga auf 19 Mannschaften unumgänglich war.

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