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U 19: BVB wird Meister – Wolfsburg sorgt für Bestwerte

Alle Daten, Zahlen und Fakten zur A-Junioren-Bundesliga 2016/2017.


Mit einem historischen Titelgewinn endete die Saison 2016/2017 in der dreigleisigen A-Junioren-Bundesliga. Mit Borussia Dortmund konnte zum ersten Mal seit der Einführung der höchsten deutschen U 19-Spielklasse zur Saison 2003/2004 ein Verein seinen Titel verteidigen. In einem dramatischen Endspiel setzte sich der BVB vor der Rekordkulisse von 33.450 Zuschauern im Dortmunder Signal Iduna Park gegen den FC Bayern München mit 8:7 im Elfmeterschießen durch. Der Besuch eines A-Juniorenspiels lohnte sich. Während der regulären Saison fielen in allen drei Staffeln zusammen 1837 Tore. Das macht einen Schnitt von 3,36 Treffern pro Spiel. Zum Vergleich: In der Bundesliga fielen pro Partie 2,87 Tore. Das DFB.de-Zahlenstück zur Saison 2016/2017 in der A-Junioren Bundesliga.

Neuer Punkterekord: Der VfL Wolfsburg spielte in der Staffel Nord/Nordost der A-Junioren-Bundesliga eine äußerst beachtliche Saison. Als einziger Erstligist blieb die Mannschaft von VfL-Trainer Thomas Reis während der gesamten regulären Spielzeit ohne Niederlage. Nach 26 Begegnungen standen 23 Siege und drei Unentschieden zu Buche. An die Marke von 72 Punkten, mit der die Wolfsburger einen neuen Bundesligarekord aufstellten (bisher 70 Zähler für den SV Werder Bremen in der Saison 2006/2007) kam kein anderer Staffelmeister auch nur annähernd heran. Borussia Dortmund sammelte im Westen 58 Zähler, dem FC Bayern München reichten in der Staffel Süd/Südwest 49 Punkte zu Rang eins. Die wenigsten Punkte aller Bundesligisten sammelte der JFV Nordwest (18). Auf je 19 Zähler kamen Süd/Südwest-Schlusslicht Stuttgarter Kickers sowie im Westen der Wuppertaler SV und Viktoria Köln.

Hertha lässt es krachen: Die meisten Tore im nationalen Vergleich konnte Nord/Nordost-Vizemeister Hertha BSC verbuchen. In 26 Partien ließen die Berliner dem gegnerischen Torwart 81-mal keine Abwehrchance. An der Marke von 80 Toren bissen sich alle anderen Mannschaften die Zähne aus. Am ehesten konnte noch Bayer 04 Leverkusen, der Drittplatzierte im Westen, mit 71 Toren mithalten. Rang drei in dieser Statistik ging an Borussia Dortmund (69), dicht gefolgt vom VfL Wolfsburg (68). Nur über wenige Tore durften sich der Wuppertaler SV (24), die Stuttgarter Kickers (25) sowie der FC Energie Cottbus (27) freuen. Die mit Abstand wenigsten Gegentreffer kassierten die Wolfsburger (zwölf). Recht wenige Einschläge ließen auch West-Vizemeister FC Schalke 04 (25) und Borussia Dortmund (27) zu. Die meisten Gegentore mussten der JFV Nordwest (76), Preußen Münster (68) und Viktoria Köln (66) hinnehmen.

Wolfsburg daheim und auswärts stark: Bei insgesamt 72 Punkten verwundert es wenig, dass Nord-Meister VfL Wolfsburg bundesweit sowohl die heim- als auch die auswärtsstärkste Mannschaft stellte. Im eigenen Stadion holten die „Wölfe“ 37, auswärts 35 Punkte. Zweiter in der Heimtabelle ist der FC Schalke 04 (34 Zähler), Bayern München und Hertha BSC teilen sich mit je 31 Punkten Rang drei. Vier Vereine holten vor eigenem Publikum zwölf und damit die wenigsten Zähler – drei davon aus dem Westen: Der Wuppertaler SV, Rot-Weiß Oberhausen und Viktoria Köln. Hinzu kommt die TSG 1899 Hoffenheim. Dafür stellten die Hoffenheimer, als Staffelmeister in die Saison gestartet, gemeinsam mit Borussia Dortmund (je 31) das zweitstärkste Auswärtsteam hinter Wolfsburg. Der JFV Nordwest (zwei Zähler) blieb als einziges Team ohne Sieg in der Fremde. Gern gesehene Gäste waren auch die Stuttgarter Kickers (fünf) und Rot-Weiss Essen (sechs).

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