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Galopp Düsseldorf: Schiergen-Stute nun Diana-Favoritin

Andrasch Starke soll Lacazar auch im Stutenderby am 6. August reiten.
Der „Henkel-Preis der Diana“ (Deutsches Stutenderby), der am 6. August auf der Galopprennbahn in Düsseldorf als Saisonhöhepunkt entschieden wird, hat eine neue Favoritin. In Hamburg-Horn gewann die von Peter Schiergen (Köln) trainierte Lacazar im Rahmen der Derby-Woche den „Stutenpreis“, eines der letzten Vorbereitungsrennen auf Düsseldorfs wichtigstes Galopprennen. Der vielmalige Champion Andrasch Starke (Köln) saß im Sattel der Stute, die dem Gestüt Haus Zoppenbroich von Ina Zimmermann aus Mönchengladbach gehört. „Andrasch wird Lacazar sicher auch in Düsseldorf reiten“, sagt Schiergen.

Die dreijährige Lacazar hat in den letzten Wochen eine erstaunliche Entwicklung genommen. Erst vor einigen Wochen hatte sie in Krefeld ihr erstes Rennen überhaupt gewonnen, war dann vor Hamburg noch in Köln erfolgreich. Peter Schiergen qualifizierte mit Navaro Girl noch ein anderes Pferd für den Henkel-Preis der Diana, die Stute des Freiburger Bankiers Jürgen Imm wurde in Hamburg Dritte.

Zwischen die beiden Schiergen-Pferde schob sich eine Stute, deren Laufen man in Düsseldorf mit größter Aufmerksamkeit verfolgt hat. Denn die als Zweite eingelaufene Diana Storm läuft in den Farben des Stalles Grafenberg, einer Besitzergemeinschaft um Albrecht Woeste, Vizepräsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins. Sie wird von Waldemar Hickst in Köln trainiert und katapultierte sich mit der Hamburger Leistung in die Spitzengruppe ihres Jahrgangs. Nach einem eher enttäuschendem Debüt konnte sie sich von Mal zu Mal steigern, hatte vor Hamburg schon in Berlin-Hoppegarten gewonnen. „Wir gehen schon mit einigen Erwartungen in den Henkel-Preis der Diana“, zeigt sich Hickst durchaus zuversichtlich: „Sie hat bewiesen, dass sie mit den Besten mithalten kann.“

Enttäuschend war in Hamburg das Abschneiden der Vorausfavoritin Well Spoken aus dem Gestüt Röttgen. Sie fiel nach langer Führung zurück, so dass ihr Trainer, Champion Markus Klug, nicht zufrieden war. Der letzte größere Test vor dem Düsseldorfer Höhepunkt geht am kommenden Sonntag (9. Juli) in Hannover über die Bühne.

Der Henkel-Preis der Diana ist mit einem Preisgeld von 500.000 Euro ausgestattet. Das ausschließlich dreijährigen Stuten vorbehaltene klassische Rennen – alle Pferde tragen das gleiche Gewicht – führt über 2.200 Meter. Derzeit sind noch 65 Stuten startberechtigt, aus Sicherheitsgründen dürfen nicht mehr als 16 laufen. Die Vorleistungen sind entscheidend für die Startberechtigung.

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