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RWE: Brauer und Zeiger besuchen „Schule ist auf‘m Platz“

Essener Fußballer stellen sich im Interview den Fragen der Schüler.
Nach einem Jahr stieg zum Sommerferien-Auftakt die Abschlusswoche der Aktion „Schule ist auf‘m Platz“, organisiert von der Sozialinitiative „Essener Chancen“, dem Jugendamt der Stadt Essen und der Universität Duisburg-Essen. Höhepunkt war der Besuch von Timo Brauer und Philipp Zeiger, die beide beim West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen unter Vertrag stehen.

Die Schüler hatten sich im Vorfeld einen bunten Strauß an Interviewfragen überlegt und luden die beiden RWE-Akteure zur „Pressekonferenz“. Knobelten Brauer und Zeiger zunächst gemeinsam mit den Kindern, wer der älteste Rot-Weiss-Spieler überhaupt war (Willi „Ente“ Lippens, mit 70 in der Saison 2015/2016), wurden schon bald private Infos notiert: „Welches Auto fahrt Ihr?“, „Welche Musik hört Ihr?“ oder „Woher kommt Ihr?“ brannten den Kids unter den Fingernägeln. Nach der spannenden Fragerunde hielt es die kleinen Rot-Weiss-Fans nicht länger auf den Sitzen und sie sammelten eifrig Autogramme und Schnappschüsse mit ihren Idolen.

Vermittlung von Bildung und sozialer Kompetenz

Die restliche Woche war nicht weniger spannend für die 25 Kinder. Am Montag tobten sie sich in der Sporthalle der Gesamtschule Nord aus, Dienstag ging’s bei bestem Wetter in die Gelsenkirchener ZOOM-Erlebniswelt. Ein Besuch im Computainer stand für Mittwoch auf dem Programm: „Das war ein toller Tag“, berichtet Oliver Rottmüller, Projektkoordinator Schule ist auf’m Platz, „da gab’s eine Wasserschlacht.“ Gemeinsam mit den Vogelheimer Ferienkindern wurden 600 prall gefüllte Ballons und ein Parcours vorbereitet.

Der Donnerstag schließlich war ein ganz eigenes Abenteuer, weil die Gesamtschule Nord wegen eines Blindgängers auf dem Gelände evakuiert wurde. Gefahr bestand zu keiner Zeit, mit dem Feuerwehrbus ging’s ins Stadion Essen: „Für die Kinder war die ganze Sache wirklich witzig“, schmunzelt Rottmüller. „Schule ist auf‘m Platz ist nicht allein kostenlose Ferienbetreuung mit Rot-Weiss Essen. Bildungserfolge sowie die Vermittlung sozialer Kompetenzen sind genauso im Fokus“, weiß Tani Capitain, Geschäftsführer der „Essener Chancen“.

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