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Galopp: Henkel-Preis der Diana bleibt im Lande

Düsseldorf: Sieg für Gestüt Zoppenbroich, Schiergen und Starke.

Der Sieg in dem mit 500.000 Euro dotierten Henkel-Preis der Diana auf der Düsseldorfer Galopprennbahn ging vor rund 20.000 Zuschauern nicht an die haushohe englische Favoritin Wuheida (Toto 21:10), sondern an das Rheydter Gestüt Zoppenbroich und dessen Stute Lacazar, trainiert von Peter Schiergen (Köln) und geritten von Andrasch Starke (Langenfeld/Foto). Mit einer halben Länge siegte die Mitfavoritin (51:10) im 16-er-Feld der dreijährigen Stuten, nachdem sie lange im Vorderfeld gelegen hatte und auf der Zielgeraden an der Innenkante freie Bahn vor sich hatte.

Mit gewaltigem Einsatz kam die von Andreas Wöhler (Gütersloh) trainierte und vom englischen Jockey Jim Crowley gerittene 292:10-Außenseiterin Megera auf Rang zwei. Klar zurück reichte es für die Favoritin Wuheida mit dem englischen Champion-Jockey William Buick, die immer im Vorderfeld mitgemischt hatte, zu Rang drei vor Tusked Wings für das Bergheimer Stall Ullmann. Geritten wurde die von Jean Pierre Carvalho (Bergheim) vorbereitete Tusked Wings von Filip Minarik (Köln).

Für Trainer Peter Schiergen war es insgesamt der vierte Sieg in diesem Traditionsrennen, das früher viele Jahre am Mülheimer Raffelberg ausgetragen wurde. Für Jockey Andrasch Starke bedeutete dieser Sieg sogar schon den insgesamt sechsten vollen Erfolg in diesem Rennen der allerhöchsten Kategorie.

Lacazar war mit der Empfehlung von drei Siegen in die „Diana“ gegangen und enttäuschte ihren großen Anhang nicht. Andrasch Starke war immer im Vorderfeld zu sehen und nutzte die Chance, als er an der Innenkante plötzlich in der entscheidenden Phase freie Bahn vorfand. Außen sahen die begeisterten Zuschauer einen phantastischen Endspurt von Megera, die noch an Wuheida leicht vorbeilief. Die Favoritin Wuheida lief erstmals über die längere Distanz von 2.200 Metern. Möglich, dass das für die Platzierung entscheidend war. Am Ende fehlte der Stute etwas das Stehvermögen auf dem bestens präparierten Geläuf.

Drei Volltreffer für Hirschberger – Zwei Siege für Almenräder

Einen sehr guten Tag erwischt hatte der in Mülheim ansässige Trainer Jens Hirschberger. Im ersten Rennen des Tages am Grafenberg kam der für ihn reitende Jockey Alexander Pietsch (Köln) mit der zweijährigen Stute Gladys Mary für das Gestüt Auenquelle (Rödinghausen) auf einen guten zweiten Rang. Noch besser lief es für Hirschberger, Pietsch und Auenquelle ein Rennen später. Zum Totokurs von 88:10 siegte der dreijährige Wallach Royal Run.

Die Krönung für das Team von Jens Hirschberger sahen die Zuschauer im dritten Rennen. Mit der 62:10-Chance Lipari und erneut Andreas Pietsch im Sattel siegte die von Hirschberger vorbereitete fünfjährige Stute. Auf Rang zwei landete mit dem dreijährigen Hengst Lijian, geritten von Miguel Lopez (Düsseldorf), ebenfalls ein Hirschberger-Schützling. Doch auch damit noch nicht genug. In der sechsten Tagesprüfung, einem mit 22.500 Euro dotierten Rennen, sorgte der fünfjährige Auenquelle-Wallach Molly le Clou mit Rebecca Danz (Mülheim) für den dritten Hirschberger-Volltreffer am Henkel-Renntag.

Erfolgreich war am Sonntag in Bad Doberan eine ebenfalls in Mülheim stationierte Trainerin. Yasmin Alemenräder und der belgische Jockey Stephen Hellyn durften sich im Rahmen des Ostsee-Meetings über Siege der am Toto mit 15:10 favorisierten vierjährigen Stute Spanish Caress und der dreijährigen Stute Sunnylea (35:10) freuen.

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