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Galopp Mülheim: Sechs Chancen auf Heimsiege

Almenräder, Römich, Hirschberger und Hellier beim Saisonfinale dabei.


Für die Mülheimer Galoppertrainer bietet sich am Samstag die letzte Gelegenheit, um in dieser Saison für einen Sieg vor der eigenen Haustür zu sorgen. Ab 11.35 Uhr werden beim Saisonfinale auf der beliebten Familienrennbahn am Raffelberg – unterstützt vom französischen Wettanbieter PMU – sechs Prüfungen entschieden. Insgesamt sechs in Mülheim trainierte Pferde sollen dabei in die Startmaschine einrücken.

Gleich zu Beginn könnte bei den Raffelberger Trainern der Knoten platzen. Julia Römich und Jens Hirschberger sind mit Startern in dem mit 7.500 Euro dotierten Auftaktrennen über 2.000 Meter vertreten. Finanziell wie sportlich ist es die wertvollste Prüfung der vierten Mülheimer Rennveranstaltung in diesem Jahr.

Hirschberger sattelt die vierjährige Stute Wild Comet, die von Stalljockey Alexander Pietsch (Köln) geritten wird. Bei drei Auftritten in diesem Jahr wurde Wild Comet zweimal Dritte und einmal Vierte. Nun könnte der erste Volltreffer gelingen. Julia Römich setzt auf ihre ebenfalls vierjährige Stute Kordestan mit Jozef Bojko (Gütersloh) im Sattel. Beste Platzierung war bisher ein dritter Platz im belgischen Mons.

Zum Kreis der Sieganwärterinnen im einleitenden Rennen auf der Raffelberger Rennbahn dürfte auch Elaine, die von Derby-Siegtrainer Markus Klug (Köln-Heumar) vorbereitet wird, gehören. Elaine (Adrie de Vries/NL) dürfte vielen Mülheimern Galopper-Fans ebenfalls noch bestens bekannt sein. Auch sie kam bei der letzten Mülheimer Veranstaltung vor knapp einem Monat als Erste durchs Ziel. Greta aus dem Trainingsquartier von Erika Mäder (Krefeld) wurde kurz vor dem Rennen als Nichtstarter gemeldet.

Zu einem weiteren Duell zweier Mülheimer Pferde kommt es im vierten Rennen, einer mit 6.000 Euro dotierten Prüfung über die 1.400 Meter-Distanz. Trainer-Routinier Bruce Hellier ist mit der Vielstarterin Warm Reception, geritten von Derby-Siegreiter Maxim Pecheur (Saarbrücken), vertreten. Von ihren zwölf (!) Auftritten in diesem Jahr gewann die fünfjährige Stute zwei. Yasmin Almenräder hat mit Part of Ireland (Stephen Hellyn/Belgien) die Chance, sich in die Siegerliste einzutragen. Dem vierjährigen Wallach gelang das in dieser Saison schon einmal bei seinem ersten Start in München-Riem. Die Konkurrenz für das Raffelberger Duo ist allerdings zahlreich. Insgesamt zwölf Starter wurden gemeldet.

Überschaubarer geht es im letzten Mülheimer Rennen der Saison (2.000 Euro/2.300 Meter) mit sieben Pferden zu. Mit dem von Jens Hirschberger trainierten Berghain (Marco Casamento/Viernheim), dem Derby-Siebten von 2016, sowie dem Almenräder-Schützling Call me Frenklin (Hellyn) sind auch hier zwei in Mülheim vorbereitete Pferde dabei.

Für alle Aktiven geht es dreieinhalb Monate vor dem Saisonende auch um Punkte für die Championatswertungen. Mit Ausnahme von Eduardo Pedroza (Ravensberg) werden unter anderem alle zehn bestplatzierten Jockeys am Raffelberg an den Start gehen. Aktuell führt Titelverteidiger Filip Minarik (46 Siege) vor seinen Kölner Kollegen Andrasch Starke (42) und Alexander Pietsch (41). Alle drei waren mindestens schon einmal Champion.

Für Starke ist der Renntag am Raffelberg allerdings schon recht schnell wieder beendet. Der Spitzenjockey ist nur im ersten Rennen mit von der Partie und trifft dabei mit dem von seinem Chef Peter Schiergen (Köln) trainierten Marillion unter anderem auf die Mülheimer Hoffnungen Wild Comet und Kordestan. Besitzer von Marillion ist der Fondsmanager und Kölner Rennvereinspräsident Eckhard Sauren.

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