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Schalke 04: Atsuto Uchida folgt Jens Keller nach Berlin

Japanischer Rechtsverteidiger wechselt zum Zweitligisten 1. FC Union.
Nach sieben Jahren trennen sich die Wege des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 und seines japanischen Rechtsverteidigers Atsuto Uchida (Foto). Der 29-jährige Japaner wechselt zum Zweitligisten 1. FC Union Berlin, folgt damit dem früheren Schalker Cheftrainer Jens Keller.

„Atsuto Uchida kam auf uns zu und bat um die Möglichkeit eines Wechsels, weil es ihm wichtig war, nach seiner langwierigen Verletzung Spielpraxis zu bekommen“, erklärt S04-Sportvorstand Christian Heidel. „Diese Entscheidung ist uns schwergefallen, doch wir wollten ihm nicht die Chance verwehren, wieder dauerhaft Einsatzzeiten erhalten zu können.“

Wegen einer Patellasehnenverletzung hatte der Rechtsverteidiger beinahe zweieinhalb Jahre lang kein Bundesliga-Spiel mehr bestreiten können. „Schalke 04 bedankt sich ganz herzlich bei Atsuto, der sich jederzeit hundertprozentig für Königsblau eingesetzt hat“, betont Heidel. „Wir wünschen ihm sportlich viel Erfolg an der Alten Försterei und persönlich nur das Allerbeste. Und selbstverständlich wird er auf Schalke noch eine herzliche Verabschiedung vor und von unseren Fans erhalten.“

Die S04-Anhänger begleiteten die Aktionen des beliebten Japaners stets mit einem lauten „Uchiii“, seit er im Sommer 2010 von den Kashima Antlers zum FC Schalke 04 gewechselt war. In sieben Jahren im blau-weißen Trikot absolvierte er insgesamt 152 Pflichtspiele: 104 Partien in der Bundesliga (1 Tor), acht Einsätze im DFB-Pokal sowie 40 Begegnungen im Europapokal (1 Tor). Im Mai 2011 gewann der zweimalige WM-Teilnehmer (2010, 2014) mit den „Königsblauen“ den DFB-Pokal.

„Ich bin froh, dass dieser Wechsel so schnell geklappt hat und neugierig, was mich erwartet“, sagt Atsuto Uchida: „Unions Entwicklung habe ich schon in der letzten Saison verfolgt und natürlich kenne ich Jens Keller gut. Die Ambitionen des Vereins liegen klar auf der Hand. Ich freue mich sehr darauf, die Aufgabe in Angriff zu nehmen und endlich wieder Fußball zu spielen.“

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