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FC Schalke 04: Embolo-Comeback nach 336 Tagen

Schweizer Nationalspieler jetzt auch bereit für Duell mit FC Bayern.
Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 fiebert dem Duell mit dem Deutschen Meister FC Bayern München (Dienstag, 20.30 Uhr) entgegen. Nach dem 2:1-Auswärtssieg beim SV Werder Bremen, bei dem Nationalspieler Leon Goretzka in der Schlussphase der etwas glückliche Siegtreffer gelang, hat das Team von Trainer Domenico Tedesco ebenso wie der FCB neun von zwölf möglichen Punkten auf dem Konto, ist nur einen Zähler von Platz eins entfernt. Weitere positive Nachricht für die „Knappen“: Stürmer Breel Embolo (Foto) feierte als Einwechselspieler sein Comeback. Für den Schweizer Nationalspieler war es der erste Bundesliga-Einsatz nach exakt 336 Tagen Leidenszeit wegen einer komplizierten Sprunggelenkverletzung.

Die Stimmen von der Schalke-Homepage:

Domenico Tedesco (Cheftrainer FC Schalke 04): „Es war nicht einfach, in Bremen zu spielen. Das lag vor allem an der gigantischen Atmosphäre im Stadion, die eine Mannschaft auch erdrücken kann. So war es im ersten Durchgang, in den wir schwer hineingefunden haben. Wir mussten einige Unterzahlsituationen bewältigen, da die Bremer viele zweite Bälle gewonnen haben. In der zweiten Halbzeit hat sich dies zum Glück verändert, da wir geschlossen verteidigt haben und einen guten Druck auf den Ball ausüben konnten. Zwar haben wir Werder weiterhin lange Bälle spielen lassen, doch nun konnten wir die zweiten Bälle für uns gewinnen. Durch diese Balleroberungen haben wir in unser Spiel gefunden und uns einige Torchancen erarbeiten können, vor allem nach dem 2:1. Diese Möglichkeiten müssen wir allerdings nutzen, um das Spiel früher zu unseren Gunsten zu entscheiden. Das ist eine Hausaufgabe, die wir aus der Partie mitnehmen. So blieb Werder mit der starken Kulisse im Rücken bis zum Schluss im Spiel. Wenn wir ehrlich sind, hätte das Ergebnis auch 2:2 lauten können. Daher sind wir glücklich und zufrieden mit den drei Punkten.“

Alexander Nouri Cheftrainer (SV Werder Bremen): „Es fühlt sich extrem bitter an, denn es war ein sehr unglücklicher Spielverlauf. Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Leider mussten wir aufgrund der Verletzung von Max Kruse früh wechseln. Wir wünschen ihm, dass er so schnell wie möglich wieder gesund wird. Dennoch haben wir diesen Rückschlag gut weggesteckt und sind 1:0 in Führung gegangen. Der Ausgleich fiel dann viel zu früh. Trotzdem hatten wir auch in der Folge unsere Chancen, konnten uns für den Aufwand jedoch leider nicht belohnen. Ich kann der Mannschaft allerdings keinen Vorwurf machen.

S04-Stürmer Breel Embolo: „Mein Comeback hat sich sehr schön angefühlt. Ich habe die ganze Woche gebrannt für diesen Einsatz und geschuftet. Und das wurde belohnt. Die ganze Mannschaft wurde belohnt mit einem späten, aber verdienten Sieg. Ich bin froh, dass wir die drei Punkte eingefahren haben. In der ersten Halbzeit haben wir eine starke Bremer Mannschaft gesehen. Aber darauf haben wir uns im zweiten Durchgang besser eingestellt und eine Reaktion gezeigt.“

Schalkes Nationalspieler Leon Goretzka: „Ein entscheidender Punkt war, dass wir diesmal mehr Bereitschaft gezeigt haben, um die zweiten Bälle zu kämpfen. Wir waren ein bisschen aggressiver als Bremen. So konnten wir das Spiel in ihre Hälfte verlagern. Nabil Bentaleb kann man da ein Kompliment machen. Er hat Struktur ins Spiel gebracht und mit wenig Kontakten gespielt. Wir haben in der Halbzeitpause angesprochen, dass wir mehr in die Waageschale werfen wollen. Alleine anhand der Einwechslungen sieht man, dass wir uns nicht mit einem Punkt zufrieden geben wollten. Wir haben am Ende mit drei Mittelstürmern gespielt. Aber das wurde belohnt. Für Breel Embolo freut es mich extrem. Er hat seine Qualitäten direkt gezeigt. Wie glücklich er ist, kann man nicht in Worte fassen.“

S04-Abwehrspieler Thilo Kehrer: „Beim Foul an Max Kruse war es meine Absicht, den Ball zu spielen. Ich treffe erst den Ball und rutsche dann unglücklich in ihn rein. Ich wünsche ihm eine gute Besserung. Die drei Siege geben uns jetzt natürlich Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl innerhalb der Mannschaft. Wir wissen aber auch, woran wir noch arbeiten müssen. Wir stehen noch am Anfang unseres Weges und bleiben bescheiden. Für uns war das gesamte Spiel lang klar, dass wir das Spiel gewinnen wollen. Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg auch in Ordnung. Wir haben die Zweikämpfe angenommen und eine gute Mentalität gezeigt.“

Quelle: FC Schalke 04

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