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Preußen Münster: Grimaldi beißt auf die Zähne

Kapitän hält gegen Fortuna Köln mit Hexenschuss bis kurz vor Schluss durch.


Adriano Grimaldi (Foto), Angreifer und Kapitän beim SC Preußen Münster, erlitt beim 1:1 im NRW-Duell gegen den Tabellenzweiten SC Fortuna Köln bereits während der ersten Halbzeit einen Hexenschuss, sollte zur Pause eigentlich in der Kabine bleiben. Der 26-jährige Deutsch-Italiener ließ sich jedoch nur kurz behandeln, kam zurück auf den Platz und hielt bis zu seiner Auswechslung in der Schlussphase durch.

„Adriano hat auf die Zähne gebissen“, lobte SCP-Trainer Benno Möhlmann, der auch insgesamt mit dem Auftritt seiner Mannschaft trotz des Remis zufrieden sein konnte. „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben es nach der 1:0-Führung nur versäumt, den zweiten oder gar dritten Treffer nachzulegen. Am Ende müssen wir dann aber noch froh sein, dass wir das Ergebnis in Unterzahl halten konnten“, so Möhlmann. Defensivspieler Simon Scherder hatte wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen (82.).

Fortuna Kölns Trainer Uwe Koschinat stufte das Unentschieden als „glücklich“ für seine Mannschaft ein. „Wir waren in den ersten 30 Minuten total unterlegen, wurden in dieser Phase vorgeführt“, so der Fußballlehrer: „Erst zum Schluss konnten wir das Spiel dominieren. Deshalb wäre ein möglicher Siegtreffer für uns fast unverschämt gewesen.“

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