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VfL-Sportvorstand Hochstätter: „Wenig Fußball“

Bochumer nach 0:0 in Kaiserslautern seit vier Pflichtspielen ohne Tor.
Auch im vierten Pflichtspiel in Serie blieb Fußball-Zweitligist VfL Bochum torlos. Auf die Niederlagen bei Eintracht Braunschweig (0:1) und im DFB-Pokal bei Drittliga-Tabellenführer SC Paderborn 07 (0:2) sowie dem 0:0 gegen Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf folgte bei Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern am Freitagabend eine weitere „Nullnummer“.

Richtig zufrieden war damit niemand. „Es war ein Kampfspiel mit wenig Fußball“, brachte es VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter (Foto) nach der zähen Partie vor 19.086 Zuschauern auf dem Betzenberg auf den Punkt. Die Bochumer bleiben dank des Punktgewinns auf jeden Fall auf einem Nichtabstiegsplatz. Nach der Länderspielpause geht es am Samstag, 18. November, ab 13 Uhr mit dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth weiter.

Die Stimmen von der VfL-Homepage:

Jens Rasiejewski (Cheftrainer VfL Bochum 1848): „Die Gemütslage ist wie das Ergebnis – 0:0. Kein Tor bekommen, aber auch keins erzielt. Wir sind ordentlich ins Spiel gekommen und hatten durch Thomas Eisfeld die erste Möglichkeit. Danach haben wir Spielanteile abgegeben und hatten ein bisschen Glück, dass wir ohne Gegentor in die Pause gegangen sind. In der zweiten Halbzeit haben wir es deutlich besser gemacht, ohne jedoch im Strafraum die Durchschlagskraft zu entwickeln, um das Tor zu erzielen. In der Länderspielpause haben wir nun die Zeit, um uns den Themen ‚Tore erzielen‘ und ‚Torchancen kreieren‘ zu widmen.“

Jeff Strasser (Cheftrainer 1.FC Kaiserslautern): „Wir sind gut ins Spiel gekommen, wollten kompakt stehen und das Zentrum verdichten, denn da hat Bochum seine Stärken. Wir hatten in der ersten Halbzeit zwei, drei richtig gute Gelegenheiten, auch schön herausgespielt. Wir haben zudem eine gewisse Druckphase aufgebaut, mit vier, fünf Ecken hintereinander. Man hat sich natürlich gewünscht, dass in dieser Phase ein Tor fällt. In der zweiten Halbzeit haben wir den gleichen Plan verfolgt, weil er gut funktioniert hat. Ein bisschen unglücklich ist es für uns mit dem Lattentreffer von Shipnoski gelaufen. Unterm Strich hatten wir genügend Torchancen, um dieses Spiel für uns zu entscheiden. Defensiv hatten wir einen Topauftritt, wollten sicher stehen. Das ist uns gelungen, Bochum hatte nur drei Schüsse aufs Tor. Uns hat beim Torschuss ein bisschen das Glück gefehlt. So muss ich am Ende dem Kollegen Recht geben – 0:0, so ist die Gemütslage.“

VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter: „Wir haben ein kampfbetontes Spiel mit wenig Fußball gesehen. Beide Mannschaften haben mit viel Leidenschaft agiert, allerdings gab es auf beiden Seiten sehr viele Fehler im Spielaufbau. Wir hätten den Ball schneller und genauer spielen müssen, um hier für mehr in Frage zu kommen. So war das Unentschieden unter dem Strich ein gerechtes Ergebnis.“

VfL-Profi Felix Bastians: „Dass hinten wieder die Null stand, ist erfreulich. Ärgerlich ist aber, dass sie leider auch vorne stand. Der Gegner stand im ersten Durchgang sehr tief und wir haben uns damit schwer getan. Wir hätten mehr Tiefe gebraucht. Das haben wir in der Pause angesprochen und im zweiten Durchgang anders machen. Allerdings haben wir auch dann die Räume nicht gut genutzt und zum Ende hin hat sich eine Art Flipper-Spiel entwickelt. Wir hätten die Bälle vorne besser festmachen und uns mehr Chancen erspielen müssen. So steht am Ende ein gerechtes Unentschieden.“

VfL-Profi Görkem Saglam: „Wir haben gut angefangen, dann aber nach 15 Minuten nachgelassen. Beim Lattentreffer hatten wir Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten. Wir sind dann wieder gut aus der Kabine gekommen, aber leider ist es uns nicht gelungen den Lucky-Punch zu setzten. Hier gab es viel Kampf und Leidenschaft auf beiden Seiten. Von daher geht das Unentschieden in Ordnung.“

VfL-Torhüter Manuel Riemann: „Es war ein Kampfspiel mit wenig Torraum-Szenen auf beiden Seiten und sicher kein Leckerbissen für die Zuschauer. Wir haben zu wenig in die Tiefe und zu viel in die Breite gespielt. Daran müssen wir in der Länderspielpause arbeiten und es dann bestenfalls schon gegen Fürth wieder besser machen. Im Großen und Ganzen ist der Punkt für beide Mannschaften gerechtfertigt.“

Quelle: VfL Bochum

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