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Rot-Weiß Erfurt: Stefan Emmerling soll Abstieg verhindern

51-jähriger Ex-Paderborner ist Nachfolger von David Bergner.
Drittligaschlusslicht FC Rot-Weiß Erfurt hat sich am Montag von seinem bisherigen Trainer David Bergner getrennt. Der 43-Jährige hatte das Amt erst am Anfang Oktober nach der Beurlaubung von Stefan Krämer angetreten. Zuvor war Bergner Leiter der Nachwuchsabteilung der Thüringer. Bergners Nachfolger steht bereits fest. Stefan Emmerling soll den „Dino“ der 3. Liga als Trainer zum Klassenverbleib führen.

Der gebürtige Heidelberger kehrt damit an seine alte Wirkungsstätte zurück. Emmerling war bereits von März 2010 bis Ende August 2012 in Erfurt tätig und führte den Verein zweimal in Folge auf den fünften Tabellenplatz. Zuletzt betreute der 51-Jährige in der 3. Liga von Dezember 2016 bis April 2017 den aktuellen Spitzenreiter SC Paderborn 07. Seine weiteren Trainerstationen waren die zweite Mannschaft von Alemannia Aachen, Kickers Emden, Wormatia Worms und die U 21 des 1. FC Köln.

Als Profi kam Emmerling zwischen 1987 bis 2000 auf 249 Bundesliga- und 106 Zweitligaspiele für den 1. FC Kaiserslautern, die SG Wattenscheid 09, Hannover 96 und den MSV Duisburg. Im Trikot der „Zebras“ stellte er unfreiwillig einen Bundesligarekord auf. Am 22. Spieltag der Saison 1996/1997 unterliefen Emmerling im Derby beim FC Schalke 04 (0:4) gleich drei Eigentore.

In der Tabelle belegt Rot-Weiß Erfurt, als einziger Verein seit der Gründung der 3. Liga im Jahr 2008 unnterbrochen dabei, mit zehn Punkten aus 16 Spielen den letzten Rang. Der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt sechs Punkte. Seit acht Spielen haben die Thüringer nicht mehr gewonnen. Seinen Einstand gibt Emmerling am Samstag (ab 14 Uhr) im Gastspiel beim direkten Konkurrenten SV Werder Bremen II.

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Anteilsübertragung an mögliche neue Investoren wäre damit möglich.

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