Startseite / Pferderennsport / Traben / Traben: Wird bei Dopingbekämpfung gespart?

Traben: Wird bei Dopingbekämpfung gespart?

Dachverband HVT überprüft bei PMU-Rennen nur noch die Sieger.
Der deutsche Traber-Dachverband HVT mit Sitz in Berlin hat die Anzahl der Dopingproben bei den sogenannten PMU-Rennen (werden live nach Frankreich übertragen und können dort auch bewettet werden) offenbar reduziert. Seit Jahresbeginn (zweimal in Gelsenkirchen sowie einmal in Straubing) wurde jeweils nur den Siegern der einzelnen Rennen eine Dopingprobe entnommen. Zuvor waren jeweils zwei Starter pro Rennen (der Sieger und ein weiteres Pferd) auf mögliches Doping überprüft worden.

Wie der Branchendienst „Trabtipp.de“ errechnet hat, spart der HVT durch diese Maßnahme pro Rennen etwa 300 bis 400 Euro, also ca. zwischen 1.500 und 2.000 Euro pro PMU-Renntag. So wird der Verband finanziell deutlich entlastet.

Laut „Trabtipp.de“ werde allerdings als Grund angegeben, der Verband wolle seine Praxis der Dopingbekämpfung „den Verhältnissen in Österreich und der Schweiz anpassen“. Dort ist ebenfalls nur eine Probe pro Rennen Pflicht.

Das könnte Sie interessieren:

Traben GE: Geplanter „Geister-Renntag“ findet doch nicht statt

Dachverband HVT wollte Veranstaltung ohne Zuschauer durchführen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.