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VfR Aalen: RWE-Trainer Argirios Giannikis ist ein Kandidat

Vertrag von Drittliga-Rekordtrainer Peter Vollmann wird nicht verlängert.
Der Drittligist VfR Aalen und sein Trainer Peter Vollmann werden nach dem Saisonende getrennte Wege gehen. Der auslaufende Vertrag des 60-jährigen Fußballlehrers wird nicht verlängert. Das teilten die VfR-Verantwortlichen dem Rekordtrainer der 3. Liga (219 Spiele) nach Informationen von 3-liga.com und MSPW am frühen Dienstagabend mit. Dem Vernehmen nach wolle der Verein künftig eine „andere Philosophie verfolgen“.

Der VfR hat die beschlossene Trennung zum Saisonende inzwischen auch offiziell bestätigt. „Peter Vollmann hat den VfR Aalen in einer schwierigen Situation übernommen und in den letzten drei Jahren sehr gute Arbeit geleistet, dafür gebührt ihm unser Dank und Respekt. Dennoch sind Präsidium und Aufsichtsrat zur Überzeugung gelangt, dass nun der richtige Zeitpunkt ist, neue Impulse zu setzen und mit einem neuen Trainer in die Spielzeit 2018/2019 zu gehen. Wir sind uns sicher, dass Mannschaft und Trainerteam in den noch verbleibenden 18 Partien weiter alles in die Waagschale werfen werden, um die Runde erfolgreich zu beenden“, wird VfR-Präsidiumssprecher Roland Vogt zitiert.

Peter Vollmann, der während seiner Karriere unter anderem schon den SC Preußen Münster, Holstein Kiel, Eintracht Braunschweig, Hansa Rostock, Fortuna Köln, den SV Wehen Wiesbaden, den KFC Uerdingen 05, Eintracht Trier und die SG Wattenscheid 09 trainiert hatte, ist seit dem 1. Juli 2015 in Aalen tätig, führte den VfR in den letzten beiden Spielzeiten trotz vergleichsweise geringer finanzieller Mittel und trotz des Neun-Punkte-Abzugs im Vorjahr (wegen des inzwischen abgeschlossenen Insolvenzverfahrens) jeweils frühzeitig zum Klassenverbleib. Auch in dieser Saison rangieren die Württemberger im gesicherten Tabellenmittelfeld, überwintern auf Platz neun. Die Abstiegszone ist elf Punkte entfernt, Relegationsrang acht lediglich acht Zähler.

Wie die „Schwäbische Post“ am Mittwoch berichtet, will der VfR Aalen für die nächste Saison einen jüngeren Trainer verpflichten. Als mögliche Kandidaten wurden von der Zeitung Rainer Scharinger (50/zuletzt SCR Altach, Österreich) sowie Argirios Giannikis (37/zur Zeit beim West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen tätig), Ex-Nationalspieler Andreas Hinkel (35/VfB Stuttgart II) und Roger Prinzen (48/SV Seligenporten) genannt. Zuvor will die VfR-Führung allerdings die Position des Sportlichen Leiters, die seit dem Weggang von Markus Thiele zum FC Hansa Rostock verwaist ist, neu besetzen. Auch für dieses Amt ist unter anderem Scharinger, der schon von Mai 2009 bis Dezember 2010 Trainer in Aalen war, im Gespräch.

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