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Arminia Bielefeld: Viel Unterstützung durch „Bündnis Ostwestfalen“

Zusammenschluss von Unternehmen hat sich zu Zielen geäußert.


Das Mitte Januar rund um den Zweitligisten Arminia Bielefeld gegründete „Bündnis Ostwestfalen“ (Zusammenschluss von Unternehmen/MSPW berichtete) hat es sich zur Aufgabe gemacht, den „größten und bedeutendsten Sportclub unserer Region“ nachhaltig zu stärken. Erstmals hat sich das Bündnis jetzt zu konkreten Zielen geäußert.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

„Als Arminia Bielefeld im vergangenen Herbst das Gespräch mit unseren Unternehmen aufgenommen hat, stand der Club am Scheideweg. Es war zu spüren, dass die turbulenten letzten Jahre ohne Planungssicherheiten den DSC immerwährend vor neue Herausforderungen gestellt haben. Wenngleich sportlich spannend und letztlich auch erfolgreich, konnte es Arminia nicht gelingen, sich in Jahren der Dritt- und Zweitligazugehörigkeit zu konsolidieren. Die schwierige, zuletzt bedrohliche Situation des Clubs wurde den Unternehmen von der Vereinsführung mit beeindruckender Transparenz geschildert.

Binnen weniger Gespräche konnte notwendiges Vertrauen zueinander aufgebaut werden. Schnell wuchs infolgedessen die Bereitschaft, einen Beitrag zum Gelingen des Sanierungsprojektes zu leisten. Als „Bündnis Ostwestfalen“ sind wir daran interessiert, den „Sportclub der Ostwestfalen“ als eben dieses sportliche Aushängeschild unserer Region zu stärken. Ostwestfalen-Lippe braucht einen stabilen Fußballclub in Deutschlands Profiligen!

Arminia Bielefeld ist ein bedeutender Bestandteil unserer Region und nimmt über den Sport hinaus eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben in Ostwestfalen-Lippe ein. Durch die Leidenschaft, Emotion und Teilhabe der Ostwestfalen, die sich für Arminia begeistern, wird Arminia eine Kraft zu Teil, die der Club auch in soziales und gesellschaftliches Engagement reinvestiert. Arminia ist es vor allem in seiner jüngsten Vergangenheit gelungen, viele starke und überzeugende Projekte zu besetzen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Region fördern. Das „Bündnis Ostwestfalen“ ist davon überzeugt, dass es sich lohnt, Arminia Bielefeld auf seinem Weg zu begleiten und wird den DSC auf verschiedenen Ebenen unterstützen.

An erster Stelle steht die finanzielle Unterstützung. Wir stellen Arminia neue finanzielle Mittel zur Verfügung, die sich in einer Kapitalerhöhung oder den Abschluss neuer Sponsoringverträge unterteilen lassen. Es ist nicht vorgesehen, dass Arminia in diesem Zusammenhang neue Darlehensverpflichtungen eingeht. Als künftiger Anteilseigner der KGaA möchte das Bündnis einen weiteren Vertreter in den Aufsichtsrat entsenden, ist jedoch nicht daran interessiert, in das operative Tagesgeschäft des Clubs einzugreifen. Das bedeutet insbesondere auch, dass Arminia weiterhin die Mehrheit der Stimmrechte in der KGaA behält.

Mathias Gerner, Leiter der Hauptabteilung Finanzen und Steuern der Dr. August Oetker KG: „Die Geschäftspartner und Sponsoren von Arminia, die finanzierenden Banken und Sparkassen, die Stadt Bielefeld, das Land NRW und die privaten Gläubigern, insbesondere das Haus Gerry Weber, haben mit ihren jeweiligen Sanierungsbeiträgen die Voraussetzung für das ‚Bündnis Ostwestfalen‘ geschaffen, durch Zuführung neuen Kapitals, nicht nur die Liquiditätsanforderungen im Nachlizenzierungsverfahren zu erfüllen, sondern auch darüber hinaus finanzielle Rahmenbedingungen zu schaffen, die es dem DSC Arminia ermöglichen, seine Infrastruktur zu verbessern und sich im stetig wachsenden Wettbewerb unter den deutschen Profivereinen zu behaupten. Das ‚Bündnis Ostwestfalen’ möchte Arminia Bielefeld ein stabiles Fundament dafür bereiten. Durch die Unterstützung zahlreicher, namhafter und traditionsreicher Firmen aus seiner Region steht Arminia finanziell auf breiten Schultern und entzieht sich einer zentrierten, finanziellen Abhängigkeit. Es entsteht eine Konstellation, die in dieser Form in Deutschland einmalig ist und auf die wir in Ostwestfalen-Lippe stolz sein dürfen. Gemeinsam mit der Vereinsführung des DSC möchten wir weitere, starke Unternehmen für unser Bündnis begeistern.“

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