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Wuppertaler SV: Bölstler schließt nichts aus

WSV-Sportvorstand hält sich bei den Personalplanungen eine Hintertür offen.
Mit 24 Spielern hat der Wuppertaler SV sein einwöchiges Trainingslager im spanischen Oliva Nova aufgeschlagen. Nur die verletzten Yassine Khadraoui (20/Bruch des Fersenbeins) und Sandy Husic (19/Achillessehne) fehlen. Mit dabei sind dagegen die insgesamt fünf Winter-Neuzugänge. Nach den Abwehrspielern Tjorben Uphoff (23/zuvor SV 07 Elversberg) und Michael Blum (29/Eintracht Trier) sowie den Offensivspielern Semir Saric (20/SC Paderborn 07) und Enes Topal (22), Rückkehrer von Rot-Weiß Oberhausen, wurde kurz vor dem Abflug nach Spanien auch noch Mittelfeldmann Sascha Schünemann (25) vom Nordost-Regionalligisten FC Viktoria Berlin) bis 2019 unter Vertrag genommen.

Im Gegenzug verließ nach Rechtsverteidiger Davide Leikauf (27/Cronenberger SC) und Angreifer Raphael Steinmetz (23/zurück zu Rot-Weiß Oberhausen) kurzfristig auch Innenverteidiger Tristan Duschke (21) die Bergischen, um sich dem Ligakonkurrenten SC Wiedenbrück anzuschließen. „Das kam für uns schon etwas überraschend und war nicht geplant. Wir haben jedoch dem Wunsch des Spielers entsprochen“, so WSV-Sportvorstand Manuel Bölstler (Foto) im Gespräch im Gespräch mit dem Fachmagazin „kicker“ und MSPW.

Voraussichtlich sind die Personalplanungen für diesen Winter damit abgeschlossen, auch wenn sich Bölstler eine Hintertür offenließ: „Ganz ausschließen will ich nicht, dass bis Mittwoch noch etwas passiert.“

Begeistert zeigt sich der Ex-Profi von den Bedingungen in Oliva Nova. „Wetter, Hotel und Trainingsplatz sind hervorragend. Besser kann es kaum sein“, so Bölstler. Bis auf den leicht angeschlagenen Kevin Pytlik können alle Spieler das komplette Trainingsprogramm absolvieren.

Die Vorgabe für die zweite Serie ist klar formuliert. „Es bleibt dabei, dass wir die Mannschaft weiterentwickeln, eine gute Rückrunde spielen und auf einem einstelligen Rang ins Ziel kommen wollen“, sagt der Sportvorstand. Gegen eine Verbesserung des aktuellen sechsten Tabellenplatzes hätte Bölstler dabei sicher nichts einzuwenden. Der drittplatzierte SC Wiedenbrück ist nur zwei Zähler entfernt.

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