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Rot-Weiss Essen: Jürgen Lucas sieht keinen Zeitdruck bei Trainersuche

Argirios Giannikis sitzt Sonntag bei Pokalspiel in Düsseldorf auf der Bank.
Mit dem Viertelfinale um den Niederrheinpokal beim Oberligisten TuRu Düsseldorf steht für den West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen am Sonntag (14 Uhr) das erste Pflichtspiel des neuen Jahres auf dem Programm. Ein Sieg ist Pflicht, um die Chance auf die vierte DFB-Pokal-Teilnahme in Folge zu wahren. Klar ist: Trainer Argirios Giannikis (37), der ab der neuen Saison für den Drittligisten VfR Aalen verantwortlich ist, wird die Rot-Weissen definitiv im Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich betreuen. Denn die Suche nach einem Nachfolger (möglichst zeitnah oder erst zur neuen Saison) ist noch nicht zum Abschluss gekommen.

„Wir lassen uns bei dieser wichtigen Personalentscheidung nicht unter Zeitdruck setzen, sondern streben die bestmögliche Lösung für RWE an“, sagt der Sportliche Leiter Jürgen Lucas (48/Foto) im Gespräch mit dem Fachmagazin „kicker“ und MSPW. So müssten etwa zwei der drei Kandidaten, die in die engere Wahl gekommen sind, noch ihre Verträge bei anderen Vereinen auflösen, um für ein Engagement an der Hafenstraße frei zu sein.

Dabei geht Lucas fest davon aus, dass sich der von Giannikis verkündete Abschied nicht negativ auf die Leistungen der Mannschaft auswirken wird. „Alle gehen sehr professionell mit der Situation um, ziehen weiterhin voll mit“, betont der RWE-Sportdirektor.

Das gilt auch für Linksverteidiger Tolga Cokkosan (22) und Offensivspieler Roussel Ngankam (24), denen der Verein bei einem möglichen Winterwechsel keine Steine in den Weg gelegt hätte. Beide gehören weiterhin zum Kader, Cokkosan stand am Mittwoch im Testspiel beim Ligakonkurrenten Borussia Dortmund II (1:2/MSPW berichtete) sogar in der Startformation, Ngankam wurde zur Halbzeit eingewechselt. Im Gegenzug verzichteten die Essener auch auf mögliche Neuverpflichtungen und gehen mit einem unveränderten Aufgebot in die zweite Saisonhälfte.

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