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Rot-Weiss Essen: Trennung von Andreas Winkler

Bisheriger Nachwuchsdirektor war fast 18 Jahre für Traditionsverein tätig.
Der bisherige Nachwuchsdirektor Andreas Winkler (Foto) ist nicht mehr für den West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen tätig. Der Traditionsverein, der am Donnerstag exakt 111 Jahre wurde, hat sich mit sofortiger Wirkung von Winkler getrennt. Der 48-Jährige war seit dem Jahr 2000 für den Klub von der Hafenstraße tätig, zunächst als Spieler, später als Nachwuchskoordinator, Jugendtrainer und zwischenzeitlich auch als Sportdirektor für den Gesamtverein, einschließlich der ersten Mannschaft.

Schon im letzten Frühjahr hatte sich der RWE-Aufsichtsrat für eine Trennung von Winkler ausgesprochen, konnte sich mit dem gebürtigen Bayern aber nicht auf eine Vertragsauflösung verständigen. Es folgten juristische Auseinandersetzungen zwischen dem Verein und Winkler, unter anderem um einen gestrichenen Urlaub sowie um nicht gezahlte Prämien, die Winkler eingeklagt hatte. Später sprachen die Rot-Weissen die Kündigung aus. Was jetzt genau zur sofortigen Trennung führte, teilte der Klub nicht mit.

Dazu erklärt RWE-Vorstandsmitglied Marcus Uhlig: „Die juristische Auseinandersetzung zwischen Andreas Winkler und dem Verein hat über Monate angedauert und war insgesamt für alle Beteiligten sehr belastend. Nach kritischer Würdigung weiterer Sachverhalte in den letzten 14 Tagen und weiteren Gesprächen haben wir nunmehr die Trennung vollzogen und damit Fakten geschaffen. Gleichzeitig bitten wir um Verständnis, dass wir zu den konkreten Gründen, die jetzt zu dieser Trennung geführt haben, öffentlich kein erläuterndes Statement abgeben werden. Für uns geht es nun darum, die Leitung unseres Nachwuchsleistungszentrums personell neu aufzustellen. Außerdem arbeiten wir im Rahmen des laufenden Zertifizerungsprozesses durch den Deutschen Fußball-Bund an einer inhaltlichen und strukturellen Optimierung.“

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