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Galopp Mülheim: Übernahmevertrag unterzeichnet

Neuer Rennclub jetzt auch offiziell Rechtsnachfolger des alten Rennvereins.
Jetzt ist es amtlich: Der neugegründete Rennclub Mülheim an der Ruhr tritt – wie geplant – auf der Galopprennbahn am Raffelberg die Nachfolge des insolventen Mülheimer Rennvereins an. Am Donnerstagabend wurden beim Essener Notar Dr. Klaus-Peter Lindow die Übernahmeverträge unterzeichnet. Für den neuen Rennclub bestätigte der Vorsitzende Karl-Dieter Ellerbracke (Rödinghausen/Gestüt Auenquelle) die Vereinbarung, für den „alten“ Rennverein der inzwischen offiziell eingesetzte Insolvenzverwalter Axel Schwentker (Oberhausen).

Der neue „Rennclub“ tritt damit endgültig das Erbe des bisherigen Rennvereins an – inclusive aller Verträge und der rund 1,5 Millionen Euro Verbindlichkeiten gegenüber der Sparkasse. Mitglieder des Vorstandes stellen sich als Bürgen zur Verfügung.

Der neue Rennclub übernimmt auch den Mietvertrag mit dem auf der Rennbahn ansässigen Golfclub sowie die bisherigen Mitarbeiter des Rennvereins. Auch für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen zeichnet der Rennclub um seinen Vorsitzenden Karl-Dieter Ellerbracke (Rödinghausen/Gestüt Auenquelle) künftig verantwortlich. Nach MSPW-Informationen rechnet die Vereinsführung insgesamt (einschließlich der „Altschulden“) mit einem Investitions-Volumen von rund 1,9 Millionen Euro, sieht sich dafür aber mit einem Wirtschaftsplan gerüstet.

Aufnahme in Direktorium steht bevor

Der offizielle Saisonstart in Mülheim wird laut Rahmenterminplan des Galopper-Direktoriums am Dienstag, 3. April, erfolgen. Insgesamt hatte das Direktorium für 2018 vier Termine für Mülheim freigehalten. So sollen auch am Mittwoch, 9. Mai, am Montag, 16. Juli, und am Samstag, 18. August, Veranstaltungen am Raffelberg stattfinden.

Damit das funktionieren kann, soll der neue Rennclub schon bald als Mitglied im Direktorium aufgenommen werden. Das ist schließlich die Voraussetzung, um eine Totogenehmigung zu bekommen.

Nach Informationen des Branchendienstes „Turf-Times“ wird die Stadt Mülheim einen Plan erarbeiten, ob eine mögliche Bebauung von 8.000 Quadratmetern an der Akazienallee möglich ist. Diese Fläche, auf der derzeit Gastboxen stehen, werde aus dem Pachtvertrag herausgenommen.

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