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Regionalliga-Reform: West-Meister steigt 2019 direkt auf

Auslosung durch Ex-Nationalspieler Benjamin Lauth in Unterhaching.
In der Aufstiegsrunde zur 3. Liga trifft am Ende dieser Saison der 1. FC Saarbrücken auf den Meister der Regionalliga Bayern (TSV 1860 München oder FC Bayern München). Der zweite Südwest-Vertreter (SV Waldhof Mannheim oder SC Freiburg) tritt in den Playoff-Spielen am 24. und 27. Mai gegen den Titelträger der Regionalliga West (voraussichtlich KFC Uerdingen 05 oder FC Viktoria Köln) an, muss dabei zunächst auswärts antreten.

Das ergab die Auslosung durch Ex-Nationalspieler Benjamin Lauth am Freitag vor der Drittligapartie zwischen der SpVgg Unterhaching und dem VfR Aalen (0:1). Als Ziehungsleiter fungierte Manfred Schnieders (Salzkotten), Vorsitzender des DFB-Spielausschusses.

Bei der Auslosung ging es um die Zuordnung der beiden Vertreter der Regionalliga Südwest zu den schon vor drei Wochen ausgelosten Aufstiegsspielen der aktuellen Saison. Um möglichen Wettbewerbsverzerrungen in der Saisonendphase vorzubeugen, waren die Teilnehmer der Regionalliga Südwest in der ersten Auslosung zunächst mit der Bezeichnung „Südwest A“ und „Südwest B“ gezogen worden. Nachdem der 1. FC Saarbürcken definitiv als Teilnehmer feststand, konnte nun die genaue Zuordnung erfolgen.

Nicht betroffen von der Auslosung war das dritte Playoff-Duell. Hier trifft der Meister der Regionalliga Nord zunächst vor eigenem Publikum auf den in der Regionalliga Nordost bereits feststehenden Staffelsieger FC Energie Cottbus.

Neben Südwest und Nordost: Drittliga-Ticket für West-Titelträger

Im direkten Anschluss an die erste Auslosung war Benjamin Lauth erneut als „Losfee“ gefordert. Dabei ging es schon um die kommende Saison 2018/2019, mit deren Beginn eine veränderte Aufstiegsregelung greift.

Gemäß Beschluss vom Außerordentlichen DFB-Bundestag im vergangenen Dezember tritt in den kommenden beiden Spielzeiten eine Übergangsregelung in Kraft, nach der 2018/2019 und 2019/2020 jeweils vier Mannschaften aus der Regionalliga aufsteigen. Der Modus gestaltet sich dabei wie folgt: Der Meister der Regionalliga Südwest, die auf ihren bisherigen zweiten Relegationsplatz verzichtet, steigt in beiden Spielzeiten direkt auf. Hinzu kommen zwei direkte Aufsteiger aus den übrigen vier Regionalligen.

In der Saison 2018/2019 wird laut Beschluss des DFB-Bundestages neben dem Südwest-Ersten der Meister der Regionalliga Nordost direkt aufsteigen. Außerdem darf sich nach der Auslosung durch Benjamin Lauth auch der West-Titelträger 2019 über ein direktes Ticket für die 3. Liga freuen. Die Meister der Regionalligen Nord und Bayern ermitteln dann in zwei Playoff-Spielen den vierten Aufsteiger, wobei der Norden zunächst Heimrecht hat.

Das bedeutet gleichzeitig auch: Am Ende der Spielzeit 2019/2020 stellen neben der Regionalliga Südwest auch der Norden und die Bayern-Staffel jeweils einen direkten Aufsteiger. Dann werden die Meister aus Nordost und West in Hin- und Rückspiel den vierten Verein ermitteln, der den Sprung in die 3. Liga schafft.

Aufstiegsspiele im Europapokal-Modus

Die Aufstiegsspiele werden nach dem Europapokal-Modus mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Bei Punkt- und Torgleichheit nach beiden Partien gibt die Zahl der auswärts geschossenen Tore den Ausschlag. Ist auch diese identisch, entscheidet ein Elfmeterschießen – wie im vergangenen Jahr zwischen dem SV Meppen und dem SV Waldhof Mannheim, als die Meppener die Rückkehr in den Profifußball feierten.

Außerdem setzten sich in den Aufstiegsspielen 2017 die SpVgg Unterhaching (gegen die SV Elversberg) und der FC Carl Zeiss Jena (gegen Viktoria Köln) durch.

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Partien werden am 8. Oktober vom TV-Sender „SPORT1“ live übertragen.

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