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Weltmeister Matthäus betont Bedeutung der Amateurfußball-Basis

Weltfußballer vor seinem Comeback beim 1. FC Herzogenaurach.
Es ist nicht nur Comeback und gleichzeitig Abschiedsspiel, sondern auch ein klares Bekenntnis zu seinen Wurzeln: Der einstige Weltfußballer Lothar Matthäus (Foto), der seine erfolgreiche Profikarriere bei Borussia Mönchengladbach begonnen hatte, läuft an diesem Sonntag, 13. Mai, 15 Uhr, noch einmal für seinen Heimatverein 1. FC Herzogenaurach in der Bezirksliga Mittelfranken Nord auf.

„Wie alle von Euch habe ich mit dem Fußballspielen im Verein vor meiner eigenen Haustür begonnen und anschließend alle Auswahlmannschaften des Bayerischen Fußball-Verbandes durchlaufen. Ich weiß daher um die Bedeutung des Amateurfußballs in Bayern und die wichtige Arbeit des Verbandes“, sagt der inzwischen 57-jährige Weltmeister von 1990 vor seinem Einsatz in der sechsten Liga und setzt auf möglichst viele Zuschauer: „Ich würde mich freuen, wenn ihr beim Bezirksliga-Punktspiel in Herzogenaurach mit dabei seid und uns unterstützt.“

„Lothar Matthäus bekennt sich trotz seiner Vielzahl an Erfolgen als Profi zu seinen Wurzeln und damit auch zur bayerische Amateurfußball-Basis“, sagt BFV-Präsident Rainer Koch: „Mit seinem Einsatz am Sonntag gegen die SpVgg Hüttenbach-Simmelsdorf rückt er genau diese Basis in den Mittelpunkt und verhilft dem Amateurfußball so zu einer breiten Wahrnehmung.“ Für Matthäus und den 1. FC Herzogenaurach war es keine Frage, auch die Sozialstiftung des Bayerischen Fußball-Verbandes rund um das Comeback miteinzubeziehen: So werden die Einlaufkinder, die auch bei der offiziellen Meisterehrung des FCH durch den BFV hautnah dabei sein dürfen, Trikots mit dem Logo der Stiftung tragen.

Außerdem wird der Ehrenspielführer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft den Spielball signieren und der BFV-Sozialstiftung zur Versteigerung zur Verfügung stellen. „Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern zeigt einmal mehr, dass Lothar Matthäus auch an diejenigen in der bayerischen Fußball-Familie denkt, die nicht auf der Sonnenseite stehen und Unterstützung dringend nötig haben“, sagt Jürgen Faltenbacher, Schatzmeister des BFV und der Sozialstiftung.

Die BFV-Sozialstiftung

Die BFV-Sozialstiftung leistet seit 2012 materielle und finanzielle Unterstützung für unverschuldet in Not geratene bayerische Vereine und ihre Mitglieder sowie das BFV-Sozialprojekt in Mosambik. In mehr als 230 Fällen sprang die BFV-Sozialstiftung seit 2012 ein und schüttete dabei weit über 850.000 Euro aus. Die Stiftung finanziert sich über Spenden und den „Sozialeuro“. Bei allen Entscheidungs- und Relegationsspielen in Bayern zahlen Amateurfußball-Fans zusätzlich zum normalen Kartenpreis einen Euro als Solidarbeitrag.

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