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RW Essen: Kurth und Wrobel neu im Aufsichtsrat

Langjähriger Torwart und Ex-Trainer gehörten zuvor Sportbeirat an.
Der Aufsichtsrat des West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen erhält Verstärkung. Ab sofort gehören auch der langjährige RWE-Torhüter Frank Kurth (auf dem Foto rechts) und Ex-Trainer Waldemar Wrobel (links) dem höchsten Vereinsgremium an. Der Aufsichtsrat des Traditionsvereins von der Hafenstraße folgte damit einstimmig einer Empfehlung des Wahlausschusses.

„Sowohl Frank Kurth als auch Waldemar Wrobel haben den überwiegenden Teil ihrer Spieler- beziehungsweise Trainerkarriere bei unserem Verein verbracht, sind RWE auch immer verbunden geblieben und identifizieren sich mit Rot-Weiss Essen. Außerdem freuen wir uns, dass wir uns durch diese Erweiterung zusätzliche sportliche Kompetenz in die Reihen des Aufsichtsrats holen“, so Dr. André Helf (mitte), Vorsitzender des zukünftig elfköpfigen rot-weissen Gremiums.

Zuvor waren Kurth und Wrobel als „Sportbeiräte“ in beratender Funktion für RWE tätig. Als Konsequenz der guten Zusammenarbeit rücken beide nun in den Aufsichtsrat auf, wodurch der Sportbeirat als eigenes Gremium aufgelöst wird.

Der ausgebildete Fußball-Lehrer Waldemar Wrobel schloss sich den Rot-Weissen zunächst 2007 als Reha- und Konditionstrainer an, wurde während der Saison 2008/2009 Trainer der U 23. Nach der RWE-Insolvenz im Jahr 2010 übernahm er die komplett neuformierte erste Mannschaft und schaffte mit seinem Team gleich in der ersten Saison den Aufstieg in die Regionalliga West. Wrobel, hauptberuflich als Polizeibeamter tätig, blieb insgesamt knapp vier Jahre Cheftrainer und kann damit auf die längste Amtszeit als Linienchef in der RWE-Geschichte zurückblicken.

Frank Kurth machte sich als Schlussmann einen Namen bei RWE. Zwischen 1986 und 1994 sowie von 1996 bis 2000 hütete der gebürtige Velberter das Tor der Rot-Weissen. In dieser Zeit absolvierte er nicht nur 239 Pflichtspiele für die Essener, sondern avancierte innerhalb kurzer Zeit zum Publikumsliebling an der Hafenstraße. Unter anderem gelang der Mannschaft in dieser Zeit auch der Einzug in das Finale um den DFB-Pokal 1994 (1:3 gegen den SV Werder Bremen).

Ebenso wie Waldemar Wrobel, der auch als Scout für den Bundesligisten Borussia Dortmund tätig ist, blieb Frank Kurth dem Verein ebenfalls über seine aktive Zeit hinaus eng verbunden, hütet auch regelmäßig das Tor der Traditionsmannschaft. Beide verpassen kaum ein Heimspiel an der Hafenstraße.

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