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Wuppertaler SV: Der Großteil des Kaders steht

Sportdirektor Bölstler will „Entwicklung weiter vorantreiben“.


Wenn der Wuppertaler SV am 17. Juni die Vorbereitung aufnimmt, dann kann Trainer Christian Britscho bereits mit dem Großteil seines künftigen Kaders arbeiten. Früher als viele Konkurrenten hat der WSV schon die meisten Transfer-Pflöcke eingeschlagen.

Besonders bemerkenswert: Sportdirektor Manuel Bölstler (Foto) hat unter anderem mit Rechtsverteidiger Dennis Malura, Mittelfeldspieler Jan-Steffen Meier und Angreifer Kamil Bednarski gleich drei Spieler vom „Erzrivalen“ Rot-Weiss Essen unter Vertrag genommen. Linksverteidiger Angelo Langer und Mittelfeldspieler Jonas Erwig-Drüppel kommen jeweils von der SG Wattenscheid 09, Offensivspieler Daniel Hägler vom FSV Wacker Nordhausen aus der Regionalliga Nordost sowie Verteidiger Leon Heinson vom Oberligisten 1. FC Bocholt. Gesucht werden noch ein Rechts- und ein Innenverteidiger.

Dagegen hat von den Leistungsträgern aus der letzten Saison nur Abwehrspieler Niklas Heidemann (zum Drittligisten SC Preußen Münster) seinen Abschied verkündet. „Wir konnten den Stamm aus der Vorsaison halten und uns qualitativ verstärken“, sagt Bölstler im kicker-Gespräch zufrieden.

Der „Stamm“ hatte entscheidenden Anteil daran, dass der WSV die letzte Saison hinter dem KFC Uerdingen 05 und dem FC Viktoria Köln auf dem beachtlichen dritten Rang abschloss. Und das trotz der nicht ganz geräuschlosen Trennung im Winter vom lange Zeit erfolgreichen Cheftrainer Stefan Vollmerhausen, mit dem der Verein eigentlich innerhalb der nächsten Jahre den Aufstieg in die 3. Liga angreifen wollte („Vision 2020“). Nachfolger Britscho (zuvor U 19-Trainer) hielt die Bergischen jedoch auf Erfolgskurs, auch wenn der Rückstand auf den künftigen Drittligisten aus Uerdingen am Ende 20 Punkte betrug.

„Unser Ziel für die kommende Spielzeit ist es, die positive Entwicklung der letzten drei Jahre weiter voranzutreiben. Welches Ziel wir uns genau auf die Fahnen schreiben, legen wir erst im Laufe der Vorbereitung fest“, so Ex-Profi Bölstler.

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1 Kommentar

  1. Der WSV muss einige Spieler aus der 3. Liga oder von abgestiegenen Drittligisten holen, wenn sie mit Viktoria Köln mithalten wollen. Mit Spielern aus der Oberliga können sie nichts werden.

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